SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 35 | 2,56 € | 23,02 € |
Das einreihige SKF Kegelrollenlager 30210 (50x90x21,75 mm) nimmt gleichzeitig hohe radiale sowie einseitig axiale Belastungen im industriellen Einsatz auf.
Das Kegelrollenlager 30210 ist ein offenes, einreihiges Wälzlager in der Ausführung SKF Explorer. Mit einer Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm und einer Breite von 21,75 mm eignet sich diese Standardausführung für vielfältige Wellenlagerungen. Die kegelig angeordneten Wälzkörper führen Radialkräfte und Axialkräfte aus einer Richtung ab. Durch die Trennbarkeit der Lagerringe lässt sich der Einbau in Gehäuse und auf Wellen übersichtlich durchführen.
Dieses Lager kommt vorrangig in Lagerungsanordnungen zum Einsatz, bei denen kombinierte Belastungen auftreten. Durch den Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahnen nimmt das Kegelrollenlager 30210 hohe Kräfte auf und bietet eine steife Wellenführung. Da ein einreihiges Lager axiale Lasten nur in einer Richtung aufnimmt, kombinieren Konstrukteure es üblicherweise spiegelbildlich mit einem zweiten Kegelrollenlager zur beidseitigen Führung.
SKF stattet dieses Wälzlager mit einem Stahlblechkäfig aus, der die Kegelrollen gleichmäßig auf Abstand hält und für einen ruhigen Lauf sorgt. Die Fertigung entspricht der Toleranzklasse P0/PN (vergleichbar mit ABEC 1) und liefert damit die gängige Standardgenauigkeit für den Maschinenbau. Für den Einsatz ist ein Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad vorgesehen, was breite Spielräume für betriebliche Bedingungen eröffnet.
Die Maße betragen 50 mm Innendurchmesser (Bohrung), 90 mm Außendurchmesser und 21,75 mm Gesamtbreite. Als komplettes Kegelrollenlager beinhaltet der Artikel sowohl den Innenring samt Rollenkranz als auch den passenden Außenring.
Das Lager nimmt gleichzeitig radiale Kräfte sowie axiale Kräfte aus einer Richtung auf. Durch den kontinuierlichen Kontakt entlang der Kegelrollen überträgt diese Bauform hohe kombinierte Lasten direkt über die Laufbahnen.
Ein einzelnes Kegelrollenlager führt Axialkräfte konstruktionsbedingt nur in eine Richtung ab. Um eine Welle in beiden Richtungen axial zu fixieren und die erforderliche Vorspannung einzustellen, erfolgt der Einbau üblicherweise gegeneinander in X- oder O-Anordnung.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad. Innerhalb dieser thermischen Spanne behalten die Komponenten sowie der integrierte Stahlblechkäfig ihre formstabile Funktion im Betrieb bei.
P0 beziehungsweise PN steht für die internationale Norm-Normaltoleranz von Wälzlagern, im US-amerikanischen Raum als ABEC 1 bezeichnet. Diese Toleranzklasse deckt die Anforderungen des klassischen Maschinen- und Anlagenbaus an Maß- und Rundlaufgenauigkeit ab.
Ein Stahlblechkäfig hält die kegeligen Rollen präzise auf Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das Bauteil zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus und widersteht den üblichen thermischen Belastungen des Lagers problemlos.
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