FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,94 € | 17,88 € |
| 25 | 1,88 € | 16,94 € |
| 50 | 2,82 € | 16,00 € |
Das Axial-Rillenkugellager 51207 von FAG nimmt axiale Kräfte in einer Richtung bei Hauptabmessungen von 35x62x18 mm zuverlässig auf.
Dieses einseitig wirkende Axial-Rillenkugellager 51207 des Herstellers FAG stützt axiale Belastungen in einer festgelegten Richtung ab. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), besteht die zerlegbare Baueinheit aus einer Wellenscheibe, einer Gehäusescheibe und dem geführten Kugelsatz. Bauartbedingt kann diese Konstruktion keine radialen Kräfte aufnehmen. Der Lieferumfang umfasst das Axial-Rillenkugellager ohne zusätzliche Unterlagscheiben für ebene Anschlussflächen.
Das Lager dient der Aufnahme rein einseitig wirkender Axialkräfte in Maschinen und Aggregaten. Da diese Ausführung nicht winkeleinstellbar ist, erfordert der störungsfreie Betrieb exakt rechtwinklig zur Wellenachse ausgerichtete Anlageflächen. Fluchtungsfehler oder Verkippungen zwischen Welle und Gehäuse führen zu einer ungleichmäßigen Lastverteilung und belasten die Laufbahnen der Scheiben. Für auftretende Radialkräfte sind in der Lagerung zusätzliche Radiallager vorzusehen.
Bei der Montage ist auf die seitenrichtige Zuordnung der beiden Scheiben zu achten. Die Wellenscheibe verfügt über die engere Bohrung von 35 mm und läuft mit der Welle um, während die Gehäusescheibe mit einem Außendurchmesser von 62 mm fest im Gehäuse anliegt. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Kugeln im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad gleichmäßig. Das Lager entspricht den Toleranzklassen P0/PN beziehungsweise ABEC 1 für reguläre Passungen.
Die Hauptabmessungen betragen 35 mm Bohrungsdurchmesser, 62 mm Außendurchmesser sowie 18 mm Bauhöhe. Bei der Montage ist die Unterscheidung der beiden Scheiben wesentlich: Die Wellenscheibe wird auf der Welle positioniert, während die Gehäusescheibe mit Spiel zur Welle im Gehäuse anliegt.
Konstruktionsbedingt nimmt dieses einseitig wirkende Bauteil ausschließlich axiale Kräfte aus einer Richtung auf und stützt die Welle gegen das Gehäuse ab. Zur Aufnahme radialer Kräfte muss die Lagerung durch separate Radiallager ergänzt werden, da Axiallager keine radialen Führungsaufgaben übernehmen.
Nein, diese Ausführung ist nicht winkeleinstellbar und verfügt über ebene Lagerscheiben. Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse führen zu ungleichmäßiger Belastung der Kugeln. Für den Ausgleich von Winkelfehlern wären alternative Ausführungen mit kugeliger Gehäusescheibe und passender Unterlagscheibe erforderlich.
Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf ihrer Kreisbahn. Dieser Käfig hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand, verhindert deren direkte Berührung und ermöglicht den Lauf innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs von -30 bis +150 Grad.
Diese Bezeichnungen stehen für die Standardtoleranz von Wälzlagern bei Maß- und Laufgenauigkeit. P0 nach DIN/ISO und ABEC 1 nach US-Norm definieren zulässige Maßabweichungen der Scheiben und Breiten für industrielle Anwendungen, bei denen keine gesteigerte Präzisionsklasse vorgegeben ist.
Lagerscheiben und Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser Werkstoff bietet Formstabilität sowie Verschleißfestigkeit unter Belastung, vorausgesetzt, die zulässige Grenztemperatur von +150 Grad wird während des Betriebs nicht überschritten.
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