FAG
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Das Axial-Rillenkugellager 51312 von FAG nimmt axiale Kräfte in einer Richtung bei Abmessungen von 60x110x35 mm auf.
Das Axial-Rillenkugellager 51312 von FAG ist ein einseitig wirkendes Wälzlager zur Aufnahme reiner Axialkräfte. Das Bauteil führt Wellen in einer definierten Richtung und stützt axiale Belastungen direkt ab. Mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Bauhöhe von 35 mm bietet dieses Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) eine stabile Basis für Industrieanwendungen. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig zwischen den geschliffenen Laufrillen der Wellen- und Gehäusescheibe.
Dieses Wälzlager kommt überall dort zum Einsatz, wo Axialkräfte gezielt in einer Wirkrichtung abgefangen werden müssen. Typische Einsatzbereiche sind vertikale Wellenlagerungen sowie Anordnungen, bei denen reine Schubkräfte axial wirken. Da das Lager nicht winkeleinstellbar ist, erfordert die Konstruktion eine rechtwinklige Ausrichtung der Anschlussflächen zur Drehachse. Für Radialbelastungen ist diese Lagerbauform konstruktiv nicht vorgesehen. Bei rein axialer Belastung ist der Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius für anspruchsvolle thermische Umgebungsbedingungen ausgelegt.
Beim Einbau dieses Lagers ohne Unterlagscheibe ist auf die korrekte Zuordnung der beiden Laufscheiben zu achten. Die Wellenscheibe verfügt über eine engere Bohrung von 60 mm für den Festsitz auf der Welle, während die Gehäusescheibe einen leicht größeren Innendurchmesser aufweist. Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und verlangt plane, formsteife Anlageflächen, um Kantenpressungen an den Wälzkörpern zu vermeiden. Da keine Dichtungen integriert sind, wählen Anwender Schmierstoff und externe Abdichtung passend zu den Umgebungsbedingungen aus.
Das Lager weist eine Bohrung von 60 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Bauhöhe von 35 mm auf. Durch diese genormten Hauptabmessungen eignet sich das Wälzlager passgenau für bestehende Wellenkonstruktionen. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass Gehäusescheibe und Wellenscheibe voneinander abweichende Passungsdurchmesser besitzen.
Dieses Wälzlager nimmt ausschließlich axiale Belastungen auf, die aus einer einzigen Richtung auf die Lagerachse einwirken. Für radiale Kräfte ist die Bauform nicht ausgelegt. Treten im System kombinierte radiale und axiale Belastungen auf, kombiniert man das Axiallager in der Regel mit einem separaten Radiallager auf derselben Welle.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Sowohl die Lagerscheiben und Kugeln aus 100Cr6-Wälzlagerstahl als auch der Stahlblechkäfig sind für dieses Temperaturfenster ausgelegt. Wichtig für den verlässlichen Betrieb ist die Abstimmung des verwendeten Schmierstoffs auf die jeweilige Betriebstemperatur.
Nein, diese Ausführung ist nicht winkeleinstellbar. Das Lager reagiert empfindlich auf Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse. Anschlussflächen müssen daher eben und rechtwinklig zur Lagerachse gefertigt sein. Ein Ausgleich von Winkelfehlern wäre nur mit kugeligen Gehäusescheiben und passenden Unterlagscheiben möglich, die hier nicht enthalten sind.
Die Einstufung in P0/PN beziehungsweise ABEC 1 definiert die standardisierte Maß-, Form- und Laufgenauigkeit des Wälzlagers. Diese Toleranzklasse deckt gängige Anforderungen im Maschinenbau ab und trägt zu einem gleichmäßigen Rundlauf bei fachgerechter Bearbeitung der Anschlussteile bei.
Der Käfig aus Stahlblech führt die Wälzkörper auf Abstand und verhindert das gegenseitige Berühren der Kugeln. Er zeichnet sich durch geringes Eigengewicht bei solider mechanischer Festigkeit aus. Zudem begünstigt die offene Bauform des Stahlblechkäfigs eine gute Verteilung des Schmierstoffs im Lagerraum.
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