BOSCH REXROTH
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| 30 | 10,23 € | 92,17 € |
Das Linear-Kugellager KBM-E-40 von REX führt lineare Bewegungen auf 40-mm-Wellen bei Abmessungen von 40x62x80 mm mit nachstellbarem Spiel.
Das Linear-Kugellager KBM-E-40 dient der Führung axialer Bewegungen auf zylindrischen Wellen im industriellen Umfeld. Mit einer Bohrung von 40 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm und einer Baubreite von 80 mm entspricht dieses Wälzlager den Maßen der Standard-Reihe. Der Außenkörper besteht aus Wälzlagerstahl 100Cr6. Als offenes Lager ohne eingebaute Dichtelemente ist diese Ausführung für Einbauorte gedacht, an denen die Schmierstoffzufuhr direkt über die Anschlusskonstruktion erfolgt.
Typische Einsatzfelder finden sich im Maschinenbau bei geführten Linearbewegungen und mechanischen Verstellachsen. Die geschlossene Form umschließt die Welle vollständig, weshalb diese Komponente auf freitragenden Präzisionsstahlwellen arbeitet. Da das Bauteil ohne Fluchtungsfehlerausgleich ausgeführt ist, setzt der reibungsarme Lauf eine genaue Ausrichtung der Führungswellen voraus. Das Lager ist für Umgebungstemperaturen von -10 bis +100 Grad ausgelegt.
Die Besonderheit des KBM-E-40 liegt in der Anpassbarkeit des Radialspiels. In Verbindung mit einem geschlitzten Gehäuse können Sie das Spiel zwischen den Kugeln und der Lauffläche der Welle präzise nachjustieren. Dies erlaubt eine individuelle Abstimmung auf geforderte Führungsgenauigkeiten. Da keine Dichtungen integriert sind, empfiehlt sich in staubigen Umgebungen die Ergänzung externer Abstreifer am Gehäuse.
Das Lager besitzt eine Bohrung von 40 mm für entsprechende Führungswellen, einen Außendurchmesser von 62 mm sowie eine Gesamtlänge von 80 mm. Mit diesen Abmessungen entspricht die Komponente der Standard-Reihe industrieller Linear-Kugellager. Konstrukteure nutzen diese Maße bei der Auslegung passender Bohrungen in Aufnahmegehäusen.
Ein einstellbares Betriebsspiel ermöglicht es, das radiale Führungsspiel über ein radial geschlitztes Lagergehäuse einzustellen. Durch Verengen des Gehäusedurchmessers reduziert sich das Spiel zwischen Wellenoberfläche und den Kugeln im Lager. Dies erlaubt eine gezielte Anpassung an die geforderte Führungsgenauigkeit Ihrer Anwendung.
Bei diesem Modell handelt es sich um ein offenes Lager ohne eingebaute Dichtringe oder Abdeckscheiben. Schmiermittel gelangen ungehindert an die Kugeln, Schmutzpartikel können jedoch eindringen. In verschmutzten Umgebungen sollten Sie deshalb externe Abstreifer am Gehäuse montieren oder das Lager in gekapselten Baugruppen verbauen.
Der zulässige Einsatzbereich für dieses Modell liegt zwischen -10 und +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Temperaturgrenzen behalten der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie die inneren Laufbahnen ihre mechanischen Eigenschaften. Sie sollten Schmierstoffe wählen, die für diesen Betriebsbereich ausgelegt sind.
Diese Ausführung besitzt keinen integrierten Fluchtungsfehlerausgleich. Die starre Konstruktion setzt voraus, dass die Führungswelle exakt parallel zur Gehäusebohrung verläuft. Fluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen führen zu punktuellen Belastungsspitzen an den Wälzkörpern. Eine sorgfältige Ausrichtung der Wellenachse ist daher für einen reibungsarmen Lauf erforderlich.
Eine geschlossene Bauform umschließt die Führungswelle auf ihrem gesamten Umfang. Sie eignet sich für klassische Wellenführungen, bei denen die Welle lediglich an den Enden abgestützt wird. Bei durchgehend unterstützten Wellen mit Wellenböcken können geschlossene Lager bauartbedingt nicht verwendet werden.
Bosch Rexroth AG
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