NADELLA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,04 € | 114,75 € |
| 20 | 12,07 € | 108,72 € |
Die vollrollige Laufrolle GC32 EESW von NADELLA mit balliger Mantelfläche misst 12x32x15,2 mm und eignet sich für anspruchsvolle Führungsaufgaben.
Die Laufrolle GC32 EESW von NADELLA ist ein einreihiges, vollrolliges Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 für mechanische Führungen. Durch den Verzicht auf einen Käfig nimmt das Lager eine maximale Anzahl an Wälzkörpern auf, was die Belastbarkeit bei hohen radialen Kräften unterstützt. Mit einer Bohrung von 12 mm, einem Außendurchmesser von 32 mm sowie einer Breite von 15,2 mm lässt sich die Rolle direkt auf passenden Achsen montieren.
Diese Laufrolle kommt vor allem auf ebenen Gegenlaufbahnen, in Kurvengetrieben und Linearführungssystemen des allgemeinen Maschinenbaus zum Einsatz. Durch die ballige Mantelfläche des Außenrings gleicht das Bauteil Fluchtungsfehler oder Schräglauf aus, ohne dass es zu ausgeprägten Kantenspannungen kommt.
Konstrukteure und Instandhalter greifen bei Führungsbahnen und Förderanlagen auf dieses Modell zurück. Der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ermöglicht den Einsatz in unterschiedlichen thermischen Umgebungen industrieller Betriebsstätten.
Die vollrollige Ausführung zeichnet sich durch eine hohe radiale Tragfähigkeit aus, bedingt durch den Verzicht auf Käfigtaschen. Im Gegenzug verlangen die gegenseitig berührenden Wälzkörper eine Auslegung auf moderate Drehzahlen.
Gleichzeitig sorgt die ballige Außenkontur für eine definierte Kontaktzone auf der Laufbahn. Die beidseitige Lippendichtung schützt das Lagerinnere vor Schmutz und hält den Schmierstoff im System. Bei der Auslegung der Anschlusskonstruktion erübrigt die zentrische Ausführung ohne Exzenterring ein nachträgliches Einstellen der Achshöhe.
Ein ballig geformter Außenring verringert die Kantenspannungen bei geringem Schräglauf oder leichten Fluchtungsfehlern gegenüber der Laufbahn. Dadurch verteilt sich der Anpressdruck gleichmäßiger auf der Gegenfläche, was den Materialverschleiß mindert und einen gleichmäßigen Lauf entlang der Führungsschiene unterstützt.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 12 mm, einen Außendurchmesser von 32 mm und eine Gesamtbreite von 15,2 mm. Diese Abmessungen bestimmen die passende Achsauslegung sowie den benötigten Bauraum innerhalb der industriellen Führungs- oder Förderkonstruktion. Vor dem Einbau empfiehlt sich ein Abgleich der Wellenmaße.
Vollrollige Lager nutzen den gesamten Teilkreis für Wälzkörper und verzichten auf einen trennenden Käfig. Diese Konstruktion vergrößert die wirksame Kontaktfläche, wodurch das Bauteil höhere radiale Kräfte aufnimmt. Allerdings erzeugt der direkte Wälzkörperkontakt höhere Reibung, was die maximal zulässige Betriebsdrehzahl gegenüber käfiggeführten Varianten reduziert.
Die beidseitige Lippendichtung dichtet den Spalt zwischen Innen- und Außenring mit berührenden elastischen Dichtlippen ab. Sie verhindert das Eindringen von Staub, Feuchtigkeit sowie festen Schmutzpartikeln in die Laufbahnen. Gleichzeitig verbleibt das Schmiermittel im Lager, was den Wartungsaufwand im laufenden Betrieb verringert.
Das Bauteil lässt sich in einem Temperaturbereich zwischen -20 und +120 Grad betreiben. Dieser Rahmen wird durch die thermische Beständigkeit des Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie des Dichtungsmaterials vorgegeben. Anwendungen außerhalb dieses Intervalls erfordern gesonderte Schmierstoffe oder Spezialdichtungen.
Eine Ausführung ohne Exzenterring eignet sich für Konstruktionen, bei denen Achspositionen und Toleranzen bereits exakt auf die Gegenlaufbahn abgestimmt sind. Eine nachträgliche radiale Ausrichtung der Rolle zur Schiene entfällt bei solchen festen Montageachsen. Dies vereinfacht den Aufbau bei passgenau gefertigten Baugruppen.
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