NADELLA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 47,05 € | 893,93 € |
| 3 | 94,11 € | 846,87 € |
Die Laufrolle FGU60130 MM von NADELLA verbindet eine ballige Mantelfläche mit Metallabdichtung für Achsmontagen bei 60 mm Bohrungsdurchmesser und 130 mm Außendurchmesser.
Die Laufrolle FGU60130 MM dient als einreihiges Wälzlager zur Aufnahme hoher radialer Belastungen auf ebenen Gegenlaufbahnen und Führungsschienen. Gefertigt aus Wälzlagerstahl 100Cr6 führt das Bauteil Linearbewegungen und Kurvensteuerungen im Maschinenbau präzise aus. Mit den Hauptabmessungen 60 mm Bohrung, 130 mm Außendurchmesser sowie 36 mm Breite eignet sich die Ausführung für direkte Achsmontagen. Ein Polyamidkäfig führt die Wälzkörper im Laufbahnsystem.
Konstrukteure setzen diese Bauform vor allem in Förderanlagen, Kurvengetrieben und Linearführungen ein. Durch die ballige Mantelfläche des Außenrings gleicht das Lager geringe Fluchtungsfehler oder Schräglagen der Tragachse gegenüber der Gegenlaufbahn elastisch aus. Dies verringert Kantenspannungen beim Abrollen wirksam. Da die Einheit ohne Exzenterring gefertigt ist, empfiehlt sich die Verwendung an fest definierten Achspositionen, die keine nachträgliche radiale Nachjustierung erfordern.
Die beidseitige Metallabdichtung schützt den Innenraum vor Spänen sowie groben Schmutzpartikeln, ohne Reibungsverluste durch schleifenden Kontakt zu verursachen. Das Schmiermittel verbleibt im Lagerraum. Ergänzend dämpft der integrierte Polyamidkäfig Laufgeräusche im Dauerbetrieb. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius eignet sich die Laufrolle für Industrieumgebungen mit moderaten thermischen Beanspruchungen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 60 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm sowie eine Baubreite von 36 mm auf. Mit diesen Maßen passt das Modell auf zylindrische Achsen im Maschinen- und Vorrichtungsbau. Prüfen Sie vor dem Einbau den Passungssitz auf der Tragachse sowie den Bauraum zur Gegenlaufbahn.
Ein balliges Außenprofil mindert punktuelle Kantenbelastungen, falls kleine Fluchtungsfehler oder Neigungen zwischen Laufrolle und Führungsschiene auftreten. Die Kontaktzone passt sich mechanisch an die ebene Laufbahn an, wodurch Spannungsspitzen vermieden werden. Dadurch läuft die Einheit gleichmäßig über ebene Träger oder Kurvenscheiben ab.
Diese Ausführung deckt einen Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ab. Der verbaute Polyamidkäfig sowie die metallischen Dichtelemente bleiben in diesem thermischen Fenster formstabil. Bei abweichenden Umgebungstemperaturen empfiehlt sich die Prüfung des Schmierstoffs, um vorzeitigen Verschleiß an den Wälzkörpern abzuwenden.
Die berührungsfreie Metalldeckung schirmt feste Fremdkörper, Abrieb und Zunder vom Wälzkörpersatz ab. Da die Deckscheiben berührungslos am Innenring abschließen, erzeugen sie keine zusätzliche Reibungswärme im Laufbetrieb. Das Schmierfett verbleibt im Lagerinneren, was die Betriebsdauer begünstigt.
Laufrollen ohne Exzenterring werden auf starren Achsen montiert, deren Abstand zur Lauffläche konstruktiv fest vorgegeben ist. Sie eignen sich für feste Führungen, bei denen kein nachträgliches spielfreies Anstellen nötig ist. Für Anwendungen mit feiner radialer Höhenverstellung greifen Anwender stattdessen auf Ausführungen mit Exzenter zurück.
Sowohl der Innenring als auch der dickwandige Außenring bestehen aus Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Standardstahl bietet eine hohe Festigkeit gegen Ermüdung bei wechselnden Druckbelastungen auf der Gegenlaufbahn. Zusammen mit dem leichten Polyamidkäfig entsteht ein abgestimmtes Maschinenelement für industrielle Linear- und Kurvenführungen.
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