SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,95 € | 18,03 € |
| 25 | 1,90 € | 17,08 € |
| 50 | 2,84 € | 16,14 € |
Die einreihige Laufrolle 361201 R von SKF mit balliger Mantelfläche und beidseitiger Schleifdichtung nimmt radiale Führungskräfte bei 12x35x10 mm zuverlässig auf.
Die Laufrolle 361201 R von SKF ist ein einreihiges Wälzlager, das speziell für den direkten Lauf auf ebenen oder profilierten Gegenbahnen ausgelegt ist. Mit einer Bohrung von 12 mm, einem Außendurchmesser von 35 mm sowie einer Breite von 10 mm stützt das Bauteil radiale Belastungen direkt über den Außenring ab. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig führt das Lager Bewegungsabläufe in Führungs- und Förderanordnungen präzise aus.
Typische Einsatzgebiete dieser Bauform sind Führungsbahnen, Kurvengetriebe und lineare Fördereinrichtungen. Da Laufrollen nicht in einer festen Gehäusebohrung sitzen, sondern frei auf Führungsschienen abrollen, nimmt der Außenring die einwirkende Last direkt auf. Die Laufrolle stützt dabei vor allem Radialkräfte ab und gleicht leichte Schrägläufe der Anschlusskonstruktion aus. Die Ausführung ohne Exzenterring eignet sich für Konstruktionen, bei denen keine manuelle Nachjustierung des Achsabstands zur Laufbahn vorgesehen ist.
Die ballige Mantelfläche des Außenrings wirkt schädlichen Kantenspannungen entgegen, falls minimale Fluchtungsfehler zwischen Achse und Führungsschiene auftreten. Treffen Führung und Gegenlaufbahn leicht schräg aufeinander, verlagert sich die Drucklinie dank der Wölbung zur Ringmitte hin. Die beidseitig schleifende Dichtung schützt das Innere vor Verunreinigungen wie Staub oder Feuchtigkeit und hält den Schmierstoff im Lagerraum. Für den Betrieb ist ein zulässiger Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad vorgesehen.
Ausgelegt mit 12 mm Bohrung für den Achssitz, 35 mm Außendurchmesser an der balligen Mantelfläche und 10 mm Baubreite bestimmt die Laufrolle den Platzbedarf in der Führungsanordnung. Diese geometrischen Werte geben den notwendigen Bauraum auf der Trägerachse sowie den Rollabstand zur Gegenlaufbahn exakt vor.
Eine ballig gewölbte Außenkontur sorgt dafür, dass die Kontaktfläche zur Gegenbahn mittig bleibt. Treffen betriebsbedingte Schiefstellungen oder Durchbiegungen der Achse auf, entstehen keine extremen Druckspitzen an den Ringkanten. Dies schont sowohl die Laufrolle als auch die Führungsschiene vor vorzeitigem Verschleiß.
Die schleifende Dichtung liegt unter leichter Vorspannung berührend am Innenring an. Sie schützt vor dem Eindringen von Schmutzpartikeln, Feuchtigkeit und festen Fremdkörpern in den Wälzkörperraum. Gleichzeitig bleibt der Schmierstoff im Lagerinneren eingeschlossen, was die Betriebssicherheit im industriellen Umfeld erhöht.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Innerhalb dieses Temperaturfensters behalten der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der robuste Stahlblechkäfig und das elastische Dichtungsmaterial ihre mechanische Stabilität sowie ihre formgebenden Eigenschaften im Dauerbetrieb.
Ausführungen ohne Exzenterring sind für Konstruktionen bestimmt, bei denen die Position der Befestigungsachse exakt feststeht oder über Langlöcher im Träger ausgerichtet wird. Ein Nachstellen der radialen Anstellung an die Gegenlaufbahn über den Innenring ist bei dieser geraden Montagevariante nicht vorgesehen.
Sowohl die Ringe als auch die Wälzkörper sind aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Festigkeit, gleichmäßige Gefügestruktur und hohe Beständigkeit gegen Ermüdungserscheinungen unter wechselnder Radialbeanspruchung aus. Ein stabiler Käfig aus Stahlblech führt die einreihig angeordneten Wälzkörper sicher.
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