INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 2,73 € | 52,11 € |
| 30 | 5,48 € | 49,36 € |
Die vollnadelige Kurvenrolle KRVE32 -PP von INA mit 15 mm Bohrung und 32 mm Außendurchmesser ermöglicht eine präzise Exzenter-Justage bei hohen Radiallasten.
Die Kurvenrolle KRVE32 -PP von INA dient als einbaufertiges Bauteil für Führungsbahnen und Kurvengetriebe. Der Hersteller fertigt die Einheit aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit den Abmessungen 15 mm Bohrung, 32 mm Außendurchmesser sowie 40 mm Breite. Durch die vollnadelige Ausführung ohne Käfig nimmt diese Kurvenrolle beachtliche Radialkräfte auf. Die Konstruktion ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt.
Typische Einsatzbereiche liegen in Kurvengetrieben, Förderanlagen und Linearführungen, bei denen das Bauteil direkt auf Laufbahnen abrollt. Die ballige Mantelfläche des dickwandigen Außenrings kompensiert geringe Winkelfehler gegenüber der Gegenbahn und beugt schädlichen Kantenpressungen vor. Vollnadelige Kurvenrollen übertragen hohe statische und dynamische Radialbelastungen, arbeiten konstruktionsbedingt jedoch mit moderateren Grenzdrehzahlen als käfiggeführte Alternativen. Dichtelemente halten Schmierstoff im Rolleninneren zurück.
Der integrierte Exzenterring gestattet eine stufenlose Justierung der Kurvenrolle relativ zur Gegenlaufbahn, um Führungssysteme spielfrei einzustellen. Für die Montage dient ein Innensechskant am Rollenzapfen, mit dem sich die Exzenterposition beim Anziehen der Befestigungsmutter gegen Verdrehen halten lässt. Beidseitige Kunststoff-Axialgleitscheiben mit angeformter Dichtlippe schützen den Nadelkranz vor Verschmutzung. Die Nachschmierung ist über eine verdeckte Radialbohrung möglich; zwei passende Schmiernippel liegen dem Produkt bei.
Vollnadelige Kurvenrollen besitzen keinen Käfig, wodurch der vorhandene Bauraum maximal mit Nadelrollen gefüllt ist. Diese Bauweise ermöglicht eine besonders hohe radiale Tragfähigkeit. Im Vergleich zu käfiggeführten Varianten sind die erreichbaren Drehzahlen durch die direkte Berührung der Wälzkörper jedoch etwas geringer.
Die Abmessungen betragen 15 mm Bohrungs- beziehungsweise Zapfendurchmesser, 32 mm Außendurchmesser und 40 mm Gesamtbreite. Als Werkstoff kommt Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zum Einsatz. Der dickwandige Außenring ist für direkte Abrollbewegungen auf ebenen oder profilierten Bahnen konstruiert.
Die ballige Außenkontur des Außenrings mindert das Entstehen hoher Kantenspannungen, falls Schiefstellungen zwischen Laufrolle und Gegenbahn auftreten. Dies mindert den punktuellen Verschleiß an den Rändern der Laufbahn und begünstigt ein gleichmäßiges Abrollverhalten unter industriellen Lastbedingungen.
Der Exzenterring erlaubt die exakte radiale Positionierung des Außenrings gegenüber der Gegenlaufbahn. Durch Drehen des Rollenzapfens lassen sich Fertigungstoleranzen der Anschlusskonstruktion ausgleichen oder mehrere parallel laufende Rollen gleichmäßig auf Vorspannung einstellen.
Die Ausführung -PP besitzt beidseitig Kunststoff-Axialgleitscheiben mit angeformten Dichtlippen. Diese Dichtungsart schützt das Innere vor Verunreinigungen, wirkt als Gleitkontakt zwischen Außenring und Anlaufscheiben und trägt zu einer geringen Reibung bei.
Die Nachschmierung erfolgt über eine integrierte Schmierbohrung am Zapfen. Für den Anschluss von Schmiergeräten liegen dem Lager zwei passende Schmiernippel bei. Das Bauteil lässt sich dadurch im eingebauten Zustand gezielt mit Schmierstoff versorgen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Maßgeblich für diese Grenzwerte sind neben dem Wälzlagerstahl 100Cr6 die Dichtlippen aus Kunststoff, die innerhalb dieser Spanne ihre mechanische Dichtwirkung behalten.
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