INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 2,18 € | 41,37 € |
| 35 | 4,36 € | 39,19 € |
Die Kurvenrolle KRV26 -PP-A-NMT von INA ist ein vollnadeliges Bauteil mit balliger Mantelfläche und den Abmessungen 10x26x36 mm für hohe Radiallasten.
Die Kurvenrolle KRV26 -PP-A-NMT von INA dient als montagefertiges Wälzlager für Führungsbahnen, Kurvengetriebe und lineare Fördereinrichtungen. Das Bauteil besteht aus einem dickwandigen Außenring und einem massiven Rollenzapfen mit Befestigungsgewinde. Mit einem Zapfendurchmesser von 10 mm, 26 mm Außendurchmesser und 36 mm Breite nimmt dieses Lager hohe radiale Kräfte auf. Durch die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) erweist sich die Kurvenrolle auch unter industriellen Dauerbelastungen als formstabil und verschleißarm.
Dieses Bauteil kommt vor allem in Kurvengetrieben, Förderanlagen und linearen Führungssystemen zum Einsatz. Da der Außenring direkt auf ebenen Gegenbahnen abrollt, fängt die Rolle radiale Stoßbelastungen auf. Typische Aufgaben sind das Abtasten von Nockenscheiben sowie das lineare Führen von Maschinenteilen. Durch die Ausführung ohne Exzenterring eignet sich die Rolle für Konstruktionen, bei denen der Rollenabstand fest über die Bohrungsabstände im Maschinengestell vorgegeben ist.
Die Bauform ohne Käfig nutzt den gesamten Innenraum für Lagernadeln. Diese vollnadelige Konstruktion ermöglicht die Aufnahme besonders hoher radialer Lasten. Gleichzeitig verringert die ballige Mantelfläche des Außenrings unerwünschte Kantenspannungen, falls geringe Fluchtungsfehler oder Schrägläufe zur Laufbahn auftreten. Für den Einbau nutzen Sie den Innensechskant am Rollenzapfen, um das Lager beim Festziehen der beiliegenden Sechskantmutter gegenzuhalten. Über den mitgelieferten Schmiernippel bleibt die Lagerstelle zudem im Betrieb nachschmierbar.
Das Bauteil besitzt einen Zapfendurchmesser von 10 mm, einen Außendurchmesser von 26 mm sowie eine Gesamtbreite von 36 mm. Diese Maße bestimmen den benötigten Einbauraum im Maschinengestell und den Kontakt zur Gegenlaufbahn. Der Zapfen wird durch eine Aufnahmebohrung geführt und auf der Rückseite über das vorhandene Gewinde fest verschraubt.
Die Ausführung besitzt eine beidseitige Abdichtung aus Kunststoff-Axialgleitscheiben mit angeformter Dichtlippe. Dieses System schützt die internen Laufbahnen vor dem Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit. Gleichzeitig hält die Dichtung den Schmierstoff im Wälzkörperraum und reduziert den axialen Gleitkontakt zwischen Außenring und den Anlaufscheiben.
Bei einem vollnadeligen Lager liegen die Wälzkörper dicht aneinander, ohne dass ein Führungskäfig Abstände erzeugt. Dadurch nimmt der Wälzraum die maximale Anzahl an Nadeln auf, was die radiale Tragfähigkeit im Vergleich zu käfiggeführten Varianten erhöht. Allerdings führt der Verzicht auf den Käfig zu etwas niedrigeren Grenzdrehzahlen.
Eine ballige Außenkontur verhindert punktuelle Kantenüberlastungen auf der Gegenlaufbahn, wenn geringe Fluchtungsfehler oder elastische Durchbiegungen zu Schräglauf führen. Die auftretende Radialkraft verteilt sich gleichmäßiger über die Kontaktfläche. Dies verringert den Verschleiß an Rolle und Schiene und trägt zu einer längeren Standzeit bei.
Zum Lieferumfang gehören die Kurvenrolle, eine passende Sechskantmutter und ein Schmiernippel. Zur Befestigung stecken Sie den Zapfen durch die Aufnahmebohrung und ziehen die Mutter fest. Der Innensechskant am Rollenzapfen dient dazu, das Bauteil während der Montage mit einem Sechskantschlüssel gegen unbeabsichtigtes Verdrehen abzustützen.
Der zulässige Betriebsbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad Celsius. In diesem Temperaturfenster bleiben die Dichtlippen aus Kunststoff elastisch und der Standard-Wälzlagerstahl formstabil. Bei Einsätzen nahe den Grenzwerten sollten Sie die Nachschmierfristen an die thermische Belastung anpassen.
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