SWR
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Der Kupplungsriemen 4L-LG910 von SWR-Keilriemen bietet mit Kevlar-Zugsträngen und einem Querschnitt von 12,5 x 8 mm hohe Zugfestigkeit für kuppelnde Riementriebe.
Der Kupplungsriemen 4L-LG910 von SWR-Keilriemen treibt mechanische Baugruppen an, bei denen das Ein- und Auskuppeln über Andrückrollen oder Riemenspanner erfolgt. Durch die Kombination aus einem Querschnitt von 12,5 x 8 mm und Kevlar-Zugsträngen fängt dieser Riemen ruckartige Belastungen wirksam auf. Die Konstruktion unterstützt einen ruhigen Lauf an Spannrollen und Riemenscheiben ohne übermäßigen Schlupf. Industrieeinkäufer und Instandhalter finden hier eine abgestimmte Lösung für Keilriemenantriebe mit kuppelnder Arbeitsweise.
Dieser Riemen ist für Antriebskonstruktionen konzipiert, die das Schalten über Riemenspannrollen oder schwenkbare Achsen realisieren. Typische Einsatzbereiche sind Triebe mit kuppelnder Wirkungsweise, bei denen der Riemen beim Einkuppeln kurzzeitig kontrolliert gleitet und danach Kraft überträgt. Durch den Flankenwinkel von 40 Grad sitzt der Riemen passgenau in entsprechenden Keilriemenscheiben. Anwender schätzen die Eignung für wechselnde Spannungszustände bei häufigen Schaltzyklen im laufenden Betrieb.
Kevlar als Werkstoff für die Zugstränge verleiht dem Riemen eine geringe Dehnung unter Last. Standardmäßige Zugträger können sich bei abrupten Lastspitzen oder plötzlichem Spannen überdehnen, was zu Leistungsabfall führt. Die Aramidfasern nehmen dynamische Zugkräfte auf und stabilisieren die Riemengeometrie über lange Betriebsintervalle hinweg. Für die einwandfreie Kraftübertragung müssen der Querschnitt von 12,5 x 8 mm und der 40-Grad-Winkel exakt zum Scheibenprofil passen.
Der Riemen besitzt einen Querschnitt von 12,5 mm oberer Breite und 8 mm Bauhöhe. Zudem ist das Profil mit einem Flankenwinkel von 40 Grad ausgeführt. Diese Abmessungen entsprechen dem klassischen 4L-Profil und tragen zum gleichmäßigen Reibschluss in passend genuteten Riemenscheiben bei.
Kupplungsriemen sind für Triebe ausgelegt, die über Spannrollen auf den Riemenrücken eingekuppelt werden. Sie tolerieren das Gegenbiegen durch Außenrollen sowie das kontrollierte Rutschen beim Einkuppelvorgang. Standard-Keilriemen sind primär auf kontinuierlichen Kraftschluss ausgelegt und verschleißen bei Schlupfkupplungen schneller.
Zugstränge nehmen als Zugzone die Kräfte im Riemenkörper auf. Die Kevlar-Fasern weisen eine hohe Reißfestigkeit auf und dehnen sich kaum unter Last. Das reduziert das Längen des Riemens bei harten Anfahr- oder Kupplungsvorgängen und mindert den Bedarf an wiederholtem Nachspannen.
Der Flankenwinkel von 40 Grad sorgt für den erforderlichen Keileffekt zwischen den Seitenwänden des Riemens und den Flanken der Riemenscheibe. Stimmt dieser Winkel exakt mit der Scheibennut überein, verteilt sich die Flächenpressung gleichmäßig, was vorzeitigen Flankenverschleiß verringert.
Riemenspannrollen sollten exakt fluchtend zur Scheibenebene montiert sein, um ein Schräglaufen zu verhindern. Weil Kupplungsriemen oft über die Riemenaußenseite gespannt werden, muss die Rollenoberfläche glatt und die Lagerung leichtgängig sein, damit das Riemengewebe bei Schaltvorgängen geschont wird.
Zur Bestimmung dienen die obere Riemenbreite von 12,5 mm sowie die Höhe von 8 mm, die das Profil 4L definieren. Die Bezeichnung 4L-LG910 gibt zudem Aufschluss über die Gesamtlänge. Ein Abgleich dieser Werte mit dem Altteil oder der Maschinendokumentation hilft, Fehlbestellungen zu vermeiden.
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