SWR
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Der ummantelte Keilriemen SPB9000 von SWR-Keilriemen bietet standardisierte Kraftübertragung im Profil 16,3 x 13 mm nach DIN 7753/1 für anspruchsvolle Industrieantriebe.
Der ummantelte Keilriemen SPB9000 ist ein genormter Schmalkeilriemen nach DIN 7753/1, der für reibschlüssige Antriebskonzepte im Maschinen- und Anlagenbau konzipiert wurde. Die Gewebeummantelung schützt den innenliegenden Zugstrang vor äußeren Einflüssen wie Staub und Schmutz. Mit einem Profilquerschnitt von 16,3 x 13 mm und einem Keilwinkel von 40 Grad überträgt dieser Riemen Drehmomente gleichmäßig zwischen Keilriemenscheiben. Er eignet sich für Betriebstemperaturen von -40 bis +100 Grad.
Dieser Schmalkeilriemen kommt vorrangig in industriellen Riementrieben zum Einsatz, bei denen kompakte Abmessungen und eine hohe Kraftübertragung gefordert sind. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Antrieben mit hohen Leistungsanforderungen sowie im allgemeinen Maschinenbau. Durch die schmale Bauform erzeugt das SPB-Profil bei gleicher Scheibenbreite mehr Zugkraft als klassische Keilriemen. Die temperaturstabile Auslegung ermöglicht zudem den Einsatz in Umgebungen mit schwankenden thermischen Bedingungen.
Bei der Auswahl des passenden Riemens sind die geometrischen Kenngrößen entscheidend. Der Keilriemen SPB9000 besitzt eine Richtbreite und Profilhöhe von 16,3 x 13 mm sowie einen Flankenwinkel von 40 Grad. Achten Sie auf die richtige Abstimmung der Scheibenrillen auf das SPB-Profil, um vorzeitigem Flankenverschleiß vorzubeugen. Die Riemenlänge lässt sich über die Richtlänge, Innenlänge oder Außenlänge ermitteln: Die Außenlänge errechnet sich aus der Richtlänge plus 22 mm.
Das Kürzel SPB kennzeichnet einen Schmalkeilriemen nach DIN 7753/1 mit einer oberen Breite von 16,3 mm und einer Bauhöhe von 13 mm. Durch das günstige Höhen-Breiten-Verhältnis überträgt das Profil größere Kräfte als klassische Breitkeilriemen bei gleichem Platzbedarf auf der Riemenscheibe.
Der Keilriemen lässt sich in einem Temperaturbereich von -40 bis +100 Grad einsetzen. Diese thermische Spanne deckt viele industrielle Standardanwendungen sowie kalte und erwärmte Betriebsumgebungen ab. Extreme Kälte oder Hitze außerhalb dieser Grenzwerte können die Flexibilität des Riemenwerkstoffs und die Lebensdauer beeinträchtigen.
Das textile Mantelgewebe schützt die lasttragenden Zugelemente im Inneren vor mechanischem Abrieb, Staub und leichten Umwelteinflüssen. Zudem verbessert die Gewebeoberfläche die Reibeigenschaften an den Rillenflanken der Keilriemenscheibe und ermöglicht ein gleichmäßiges Einlaufen ohne abrupten Ruck beim Anlauf.
Die Längenberechnung erfolgt über feste Differenzwerte zur Richtlänge Ld. Für die Außenlänge La gilt die Formel Ld + 22 mm oder Li + 82 mm. Die Innenlänge Li ergibt sich aus La - 82 mm bzw. Ld - 60 mm. Diese Maße helfen bei der Auswahl passender Spannwege.
Der Keilriemen besitzt einen Flankenwinkel von 40 Grad. Entsprechende Keilrillenscheiben müssen passend zum SPB-Profil profiliert sein, damit der Riemen über seine Flanken trägt und nicht auf dem Rillengrund aufsitzt. Eine exakte Flankenpassung unterstützt den reibschlüssigen Vortrieb und minimiert den Verschleiß.
Typische Verschleißzeichen sind ausgefranste Mantelgewebe, Querrisse an der Unterseite sowie verhärtete Flanken. Läuft der Riemen auf dem Rillengrund der Scheibe anstatt an den Seitenflächen, ist die Riemenbreite verschlissen oder die Scheibe abgenutzt. In solchen Fällen empfiehlt sich ein zeitnaher Austausch des Riemensatzes.
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