FAG
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Das Kegelrollenlager 33209 von FAG (45x85x32 mm) nimmt als einreihiges Wälzlager hohe Radial- und einseitige Axialkräfte im Maschinenbau auf.
Das Kegelrollenlager 33209 von FAG Wälzlager ist ein zerlegbares, einreihiges Rollenlager in Standardausführung. Mit einer Bohrung von 45 mm, einem Außendurchmesser von 85 mm sowie einer Breite von 32 mm eignet sich dieses Wälzlager für Industrieanwendungen mit kombinierten Radial- und Axiallasten. Innenring samt Rollensatz und Außenring lassen sich getrennt montieren. Dadurch vereinfacht das Lager die Instandhaltung von Maschinen und Wellensystemen. Der Stahlblechkäfig führt die Kegelrollen bei Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad.
Das einreihige Kegelrollenlager nimmt gleichzeitig auftretende hohe Radialkräfte und einseitig gerichtete Axialkräfte auf. Typische Einsatzbereiche finden sich in Getrieben und gelagerten Wellenkonstruktionen des allgemeinen Maschinenbaus. Da ein einzelnes Kegelrollenlager Axiallasten konstruktionsbedingt nur in einer Richtung aufnehmen kann, erfolgt der Einbau in der Regel paarweise in O- oder X-Anordnung mit einem zweiten Gegenlager. Diese Anstellung stabilisiert die Welle und erlaubt die gezielte Einstellung des axialen Lagerspiels.
Der verbaute Stahlblechkäfig hält die Kegelrollen bei Drehbewegungen in Position und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0 (äquivalent zu PN bzw. ABEC 1) definiert Standard-Präzision für gängige Passungen im Maschinenbau. Da die Bauform offen ausgeführt ist, werden Schmierstoff und Abdichtung über die umgebende Gehäusekonstruktion eingebracht.
Dieses Kegelrollenlager weist einen Innendurchmesser von 45 mm, einen Außendurchmesser von 85 mm und eine Gesamtbreite von 32 mm auf. Durch diese metrischen Standardabmessungen lässt sich das Wälzlager unkompliziert in bestehende Getriebegehäuse und Wellenaufnahmen integrieren. Die Maße entsprechen der einreihigen Standardbauform.
Durch den Linienkontakt der kegelförmigen Rollen bewältigt das Lager hohe Radialbelastungen. Gleichzeitig nimmt es bauartbedingt Axialkräfte aus einer Richtung auf. Für die Aufnahme von Axialkräften in beide Richtungen montieren Konstrukteure üblicherweise ein zweites Lager spiegelbildlich auf der Welle, beispielsweise in O- oder X-Anordnung.
Ja, das Lager ist nicht selbsthaltend aufgebaut. Der Innenring bildet zusammen mit dem Rollensatz und dem Stahlblechkäfig eine zusammenhängende Einheit, während der Außenring separat abnehmbar ist. Diese Trennbarkeit erleichtert den Einbau sowie die Demontage im Rahmen von Wartungsarbeiten oder Revisionen erheblich.
Die Kennzeichnung P0 (auch als Normaltoleranz PN oder im US-Raum als ABEC 1 bezeichnet) steht für die gängige Standard-Genauigkeitsklasse bei Wälzlagern. Sie definiert die zulässigen Maß- und Lauftoleranzen für Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf. Diese Toleranzklasse reicht für die allermeisten industriellen Standardantriebe und Maschinenkonstruktionen völlig aus.
Das Kegelrollenlager 33209 von FAG ist für einen Betriebsbereich von -30 bis +120 Grad spezifiziert. Innerhalb dieser thermischen Spanne behalten die Wälzkörper und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Bei der Auslegung ist darauf zu achten, dass der gewählte Schmierstoff für die jeweilige Betriebstemperatur ausgelegt ist.
Das Modell 33209 ist ein offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtungen. Die Abdichtung gegen Verunreinigungen und Schmiermittelverlust erfolgt extern über die Gehäusekonstruktion, beispielsweise über Radial-Wellendichtringe. Das Lager muss im Betriebszustand mit einem geeigneten Schmierfett oder Schmieröl geschmiert werden.
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