SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,92 € | 74,55 € |
| 30 | 7,84 € | 70,63 € |
Das Kegelrollenlager 33019 von SKF kombiniert eine 95-mm-Bohrung mit Explorer-Leistungsdaten für kombinierte Radial- und Axiallasten in anspruchsvollen Industrieanwendungen.
Das Kegelrollenlager 33019 ist ein einreihiges Wälzlager nach Standard-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), das sich für mechanische Antriebe und Wellenlagerungen eignet. Mit den Hauptabmessungen 95 mm Innendurchmesser, 145 mm Außendurchmesser und 39 mm Gesamtbreite nimmt die Konstruktion gleichzeitig radiale Kräfte sowie Axialkräfte aus einer Richtung auf. Als komplettes Kegelrollenlager umfasst die Einheit den Innenring mit Rollensatz und den zugehörigen Außenring.
Durch die schräg gestellten Laufbahnen nimmt das Lager kombinierte Belastungen auf, erfordert bei rein einseitiger Axialführung jedoch ein Gegenlager. Typische Konstruktionen nutzen eine paarweise Montage in O- oder X-Anordnung, um Axialkräfte aus beiden Richtungen sicher aufzunehmen und die Welle präzise zu führen. Durch den Linienkontakt der kegeligen Rollen bewältigt das Lager höhere Belastungen als vergleichbare Rillenkugellager.
Die Ausführung als SKF Explorer zeichnet sich durch abgestimmte Laufbahngeometrien und feine Oberflächen aus, die das Entstehen eines stabilen Schmierfilms unterstützen. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise und eignet sich für einen Einsatzbereich von -30 bis +120 Grad Celsius. Da das Lager offen ausgeführt ist, lassen sich Schmierstoff und Gehäuseabdichtung passend zur Konstruktion wählen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 95 mm, einen Außendurchmesser von 145 mm und eine Einbaubreite von 39 mm auf. Diese metrischen Abmessungen bestimmen den erforderlichen Einbauraum auf der Welle sowie im Lagergehäuse und ermöglichen die Aufnahme kombinierter Kräfte.
Aufgrund der kegelig angeordneten Laufbahnen nimmt das einreihige Lager Radiallasten sowie Axialkräfte aus einer Richtung auf. Für eine beidseitige axiale Führung der Welle montieren Konstrukteure üblicherweise ein zweites Lager spiegelbildlich gegenüber, um die Gegenkräfte abzufangen.
Explorer-Lager von SKF zeichnen sich durch modifizierte Laufbahnprofile und verfeinerte Oberflächen aus. Diese Anpassungen begünstigen die Bildung eines stabilen Schmierfilms während des Laufs, reduzieren Reibungsspitzen und tragen so zu einer verbesserten Betriebssicherheit unter Last bei.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad Celsius. Die Maßstabilität der Lagerringe sowie der verbaute Stahlblechkäfig decken diesen Temperaturrahmen im Betrieb ab, sofern das gewählte Schmiermittel für den Bereich geeignet ist.
Dieses Modell ist offen konstruiert und besitzt keine integrierten Dichtscheiben. Dadurch lässt sich das Lager wahlweise mit Fett oder Öl schmieren. Um das Lagerinnere vor Schmutzeintrag und Schmierstoffverlust zu schützen, ist eine externe Gehäusedichtung vorzusehen.
P0 beziehungsweise ABEC 1 bezeichnet die normale Standardtoleranz für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit bei Wälzlagern. Sie genügt den Anforderungen der meisten industriellen Maschinen und Antriebe, ohne dass engere Spezialtoleranzen erforderlich sind.
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