FAG
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Das einreihige Kegelrollenlager 32303 von FAG Wälzlager nimmt mit den Maßen 17x47x20,25 mm hohe radiale sowie einseitige axiale Kräfte auf.
Das Kegelrollenlager 32303 von FAG Wälzlager ist ein einreihiges Rollenlager in Standardausführung für Industrie- und Werkstattanwendungen. Mit einer Bohrung von 17 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm und einer Breite von 20,25 mm eignet sich dieses Bauteil für kompakte Wellenlagerungen. Durch die kegelig angeordneten Rollen überträgt das Lager gleichzeitig radiale Belastungen und axiale Kräfte aus einer Richtung. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 unterstützt dabei einen präzisen Rundlauf.
Das Kegelrollenlager 32303 eignet sich vor allem für Lagerungsstellen, an denen hohe Radialkräfte mit gleichzeitigen Axialkräften in einer Richtung zusammentreffen. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei rotierenden Wellen. Da einreihige Kegelrollenlager Axialkräfte nur einseitig aufnehmen, werden sie in Konstruktionen üblicherweise paarweise spiegelbildlich angestellt. Dieses Verfahren ermöglicht eine spielfreie Führung rotierender Wellen bei unterschiedlichen Belastungsszenarien.
Dieses komplette Kegelrollenlager ist mit einem Stahlblechkäfig ausgestattet, der die kegeligen Wälzkörper führt und auf konstantem Abstand hält. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad Celsius, was einen Einsatz unter wechselnden thermischen Umgebungsbedingungen erlaubt. Bei der Auslegung empfiehlt sich die Abstimmung der Schmierstoffwahl auf diese Temperaturspanne. Zudem ist das Lager zerlegbar: Innenring mit Rollensatz und Außenring lassen sich getrennt montieren, was den Einbau in Gehäuse und auf Wellen erleichtert.
Mit einer Bohrung von 17 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm und einer Gesamtbreite von 20,25 mm weist das Lager genormte metrische Abmessungen auf. Diese Maße bestimmen die Einbauverhältnisse auf der Welle sowie im Gehäusesitz und definieren die Anschlussmaße der Lagerung.
Konstruktionsbedingt nimmt dieses einreihige Rollenlager gleichzeitig hohe radiale Kräfte und axiale Kräfte aus einer Richtung auf. Die schräg gestellten Kegelrollen leiten die resultierenden Lasten direkt in die Laufbahnen ein. Um Axialkräfte aus beiden Richtungen abzustützen, wird ein zweites Kegelrollenlager gegensinnig montiert und angestellt.
Die Kennzeichnung P0 entspricht der Klasse ABEC 1 und beschreibt die Normaltoleranz für Maß- und Laufgenauigkeit von Wälzlagern. Bauteile dieser Genauigkeitsklasse decken den Großteil aller industriellen Anforderungen ab und unterstützen einen gleichmäßigen Rundlauf bei standardmäßigen Passungsauslegungen im Maschinenbau.
Der spezifizierte Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen bleiben die Formstabilität der Ringe und die Funktion des Stahlblechkäfigs erhalten. Bei der Inbetriebnahme ist darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel für dieselben thermischen Bedingungen geeignet ist.
Kegelrollenlager sind nicht selbsthaltend gestaltet, sodass der Außenring vom Innenring samt Rollenkranz getrennt werden kann. Dies vereinfacht den sequenziellen Einbau erheblich: Sie können Außenring und Innenring unabhängig voneinander in das Gehäuse einpressen oder auf die Welle aufziehen und anschließend zusammenführen.
Der Stahlblechkäfig hält die Kegelrollen in gleichmäßigem Abstand zueinander und führt sie parallel zur Lagerachse. Dadurch verhindert er die direkte Berührung der Rollen untereinander, verringert die innere Reibung und begünstigt eine gleichmäßige Lastverteilung über die gesamte Laufbahn während des Betriebs.
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