FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 74,22 € | 1.410,23 € |
| 3 | 148,45 € | 1.336,00 € |
Das Kegelrollenlager 32236 von FAG ist ein einreihiges Wälzlager mit 180 mm Bohrung zur Aufnahme hoher radialer und einseitig axialer Belastungen.
Das Kegelrollenlager 32236 von FAG ist ein einreihiges Wälzlager nach Standardausführung, ausgelegt zur Aufnahme hoher radialer sowie einseitig wirkender axialer Belastungen. Mit den Hauptabmessungen von 180 mm Bohrung, 320 mm Außendurchmesser und 91 mm Breite eignet sich die Einheit für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die kegeligen Rollen präzise auf den Laufbahnen. Durch die offene Konstruktion ohne Dichtung integrieren Sie das Lager in bestehende Schmiersysteme der Anlage.
Aufgrund der Linienberührung zwischen Kegelrollen und Laufbahnen nimmt dieses Lager hohe Kräfte auf. In industriellen Getrieben und Antriebssträngen werden solche Lagerungen häufig paarweise gegeneinander angestellt, um eine axiale Führung in beiden Richtungen zu ermöglichen. Das Zusammenspiel aus Innenring, Rollensatz und bordlosem Außenring erlaubt eine getrennte Montage. Dies vereinfacht den Einbau bei Großgetrieben und Wellenlagerungen mit eng tolerierten Passungen.
Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auch bei dynamischen Betriebsbedingungen und Vibrationen. Er deckt den angegebenen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +120 Grad ab, ohne thermische Einschränkungen zu verursachen. In Kombination mit der Normaltoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1 erhalten Sie standardisierte Maß- und Rundlaufgenauigkeiten. Vor der Inbetriebnahme empfiehlt sich die Abstimmung von Schmierstoff und äußerer Gehäuseabdichtung, da das Bauteil werksseitig offen ausgeführt ist.
Die Hauptmaße dieses Lagers betragen 180 mm Innendurchmesser (Bohrung), 320 mm Außendurchmesser und eine Gesamtbreite von 91 mm. Diese genormten Dimensionen ermöglichen den passgenauen Austausch in bestehenden Maschinenkonstruktionen. Das komplette Lager besteht aus dem Innenring mit geführtem Rollensatz sowie dem separaten Außenring.
Konstruktionsbedingt überträgt das einreihige Lager hohe Radialkräfte und gleichzeitig Axialkräfte aus einer Richtung. Die kegelförmigen Rollen leiten die Kräfte schräg zur Lagerachse ab. Zur beidseitigen axialen Führung montieren Instandhalter üblicherweise ein zweites Kegelrollenlager spiegelbildlich in O- oder X-Anordnung auf der Welle.
Offene Kegelrollenlager werden direkt über den Ölkreislauf oder Schmierstoffraum des Maschinengehäuses versorgt. Externe Gehäusedichtungen wie Wellendichtringe schützen das Lager vor Verschmutzung und Feuchtigkeit. Die offene Bauform ermöglicht zudem eine gezielte Schmierstoffzirkulation und erleichtert die optische Prüfung der Laufbahnen bei Wartungsarbeiten.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad ausgelegt. Dieser weite Arbeitsbereich deckt übliche thermische Belastungen in Industriegetrieben und Produktionsanlagen ab. Der Stahlblechkäfig behält in diesem Temperaturfenster seine Formstabilität, sodass die Betriebsgrenzen vor allem von der thermischen Stabilität des gewählten Schmierstoffs abhängen.
Diese Kennzeichnung definiert die Standard-Genauigkeit für Maß-, Form- und Laufabweichungen nach internationalen Normen. P0 (auch als Normaltoleranz PN bezeichnet) entspricht im US-amerikanischen System der Einstufung ABEC 1. Sie genügt den Anforderungen der meisten industriellen Maschinen und bietet zuverlässige Austauschbarkeit bei wirtschaftlichen Beschaffungskosten.
Die Lagerluft ist bei diesem Lagertyp nicht fest vorgegeben, sondern wird erst beim Einbau durch das axiale Anstellen gegen ein Gegenlager justiert. Über Einstellscheiben, Wellenmuttern oder Gewindedeckel stellt der Monteur das geforderte Betriebsspiel oder eine definierte Vorspannung präzise ein.
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