FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 2,60 € | 49,38 € |
| 30 | 5,20 € | 46,78 € |
Das Kegelrollenlager 32213 von FAG Wälzlager nimmt mit den Maßen 65x120x32,75 mm hohe Radial- und Axiallasten in einer Richtung auf.
Das Kegelrollenlager 32213 ist ein einreihiges Wälzlager in Standardausführung, gefertigt nach Normaltoleranz P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Die kegelige Anordnung der Wälzkörper führt dazu, dass Radialkräfte und einseitig wirkende Axialkräfte gleichzeitig über die Laufbahnen übertragen werden. Als komplettes Kegelrollenlager umfasst der Artikel den Innenring mit Rollenkranz sowie den separaten Außenring. Durch die offene Bauform lässt sich das Wälzlager gezielt mit dem für den Einsatzfall passenden Schmierstoff versehen.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Lagerbauform bevorzugt in Wellenlagerungen, bei denen neben starken Querkräften auch definierte Längskräfte auftreten. Typische Einsatzbereiche sind Getriebewellen sowie allgemeine Lagerstellen im Maschinenbau mit kombinierter Belastung. Da ein einzelnes Kegelrollenlager Axialkräfte bauartbedingt nur in einer Richtung aufnehmen kann, erfolgt der Einbau im Betrieb üblicherweise paarweise in X- oder O-Anordnung gegen ein zweites Wälzlager. So entsteht eine starre Führung der rotierenden Welle.
Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Kegelrollen gleichmäßig auf der Innenringlaufbahn und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das reduziert die Reibung und trägt zu einer gleichmäßigen Lastverteilung im Kontaktbereich bei. Zudem verleiht der Werkstoff Stahl dem Käfig eine hohe Festigkeit bei geringem Eigengewicht. In Kombination mit den Lagerringen deckt diese Ausführung einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +120 Grad ab, wodurch sich das Lager in unterschiedlich temperierten Industrieumgebungen betreiben lässt.
Mit 65 mm Innendurchmesser, 120 mm Außendurchmesser und 32,75 mm Gesamtbreite entspricht das Lager den genormten metrischen Abmessungen. Diese standardisierten Werte ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in zugehörigen Gehäusebohrungen im Rahmen von Neukonstruktionen oder Reparaturen.
Kegelrollenlager sind bauartbedingt nicht selbsthaltend aufgebaut. Der Innenring bildet zusammen mit dem Rollensatz und dem Käfig eine bauliche Einheit, während der Außenring bordlos abnehmbar bleibt. Diese Trennbarkeit vereinfacht die getrennte Montage beider Lagerringe auf Welle und Gehäuse und erleichtert künftige Wartungsarbeiten.
Einreihige Kegelrollenlager übertragen hohe Radialkräfte und gleichzeitig einseitige Axialkräfte. Die kegelig geneigten Laufbahnen leiten die resultierenden Lasten schräg zur Rotationsachse ab. Zur beidseitigen axialen Führung montieren Anwender stets ein zweites, spiegelbildlich angeordnetes Lager auf derselben Welle.
Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad zulässig. Innerhalb dieser thermischen Spanne behalten die metallischen Lagerkomponenten und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Für den tatsächlichen Betrieb ist stets ein Schmierstoff zu wählen, der für die jeweilige Temperaturfreigabe geeignet ist.
Die Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) definiert die genormten Standard-Grenzabmaße bezüglich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit der Lagerringe. Für Standardanwendungen im Maschinen- und Getriebebau bietet diese Einstufung eine technisch bewährte und ausreichende Rundlaufgenauigkeit.
Einreihige Kegelrollenlager besitzen keine herstellerseitig fest vorgegebene Lagerluft. Das Betriebsspiel oder die Vorspannung stellen Sie erst während der Montage über das Anstellen gegen das Gegenlager ein. Die Einstellung erfolgt mechanisch durch Wellenmuttern, Beilagscheiben oder abgestimmte Distanzringe gemäß den jeweiligen Konstruktionsvorgaben.
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