SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 27,20 € | 516,71 € |
| 3 | 54,39 € | 489,52 € |
Das Kegelrollenlager 32319 von SKF (95x200x71,5 mm) nimmt hohe kombinierte Belastungen auf und führt Wellen präzise.
Dieses einreihige Kegelrollenlager 32319 stammt von SKF und ist als komplettes Wälzlager ausgeführt. Die Baueinheit besteht aus einem Innenring mit Rollensatz sowie einem separaten Außenring. Durch die kegelig angeordneten Rollen nimmt das Lager hohe radiale Kräfte gleichzeitig mit einseitig wirkenden Axialkräften auf. Mit den Hauptabmessungen von 95 mm Bohrung, 200 mm Außendurchmesser und 71,5 mm Breite eignet sich diese Standardausführung für stark beanspruchte Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau.
Getriebebau und industrielle Antriebssysteme stellen typische Einsatzfelder für dieses Bauteil dar. Wellenlagerungen mit kombinierter Belastung verlangen eine steife Führung, die axiale Kräfte in einer Richtung aufnimmt. Da ein einreihiges Lager Axiallasten nur einseitig abstützt, erfolgt der Einbau im Regelfall paarweise in Gegenanstellung. Die Ausführung in Normaltoleranz nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 deckt gängige Anforderungen im industriellen Dauerbetrieb ab.
Ein formstabiler Stahlblechkäfig führt die kegelstumpfförmigen Wälzkörper auf der Innenringlaufbahn. Diese Käfigbauform zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus und lässt Raum für Schmierstoffe im Lagerinneren. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad. Dadurch bleibt das Lager bei tiefen Umgebungstemperaturen sowie bei betriebsbedingter Erwärmung einsatzfähig. Beim Kauf offener Wälzlager sollten Anwender auf ein passendes Schmiermittel und eine externe Abdichtung achten.
Mit einer Bohrung von 95 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm sowie einer Gesamtbreite von 71,5 mm besitzt das Lager genormte metrische Abmessungen. Vor dem Einbau ist zu prüfen, ob Gehäusebohrung und Wellensitz für diese Anschlussmaße passend ausgelegt sind.
Durch die schräg gestellten Laufbahnen nimmt die Konstruktion hohe radiale Kräfte sowie einseitig wirkende Axialkräfte auf. Die verlängerten Wirkungslinien der Wälzkörper schneiden sich auf der Drehachse, was ein reibungsarmes Abrollen unterstützt. Für eine beidseitige axiale Fixierung der Welle wird ein zweites Lager spiegelbildlich angestellt.
Diese Kennzeichnung steht für die Standard-Toleranzklasse bei Industrie-Wälzlagern. Die Maß- und Lauffehlertoleranzen bewegen sich innerhalb der international üblichen Grundgenauigkeit. Für die Mehrheit aller Anwendungen im Getriebe- und allgemeinen Maschinenbau reicht diese Präzisionsklasse völlig aus, um einen gleichmäßigen Lauf zu unterstützen.
Zwischen -30 und +120 Grad liegt der zulässige Temperaturbereich dieses Wälzlagers. Die Maßstabilität der Ringe und die Festigkeit des Stahlblechkäfigs sind auf diese Spanne ausgelegt. Bei der Auswahl des Schmierfetts oder Öls muss darauf geachtet werden, dass dessen thermische Belastbarkeit zu den jeweiligen Betriebsbedingungen passt.
Kegelrollenlager sind nicht selbsthaltend aufgebaut, wodurch sich der Außenring frei abziehen lässt. Der Innenring bildet mit dem Rollensatz und dem Stahlblechkäfig eine feste Einheit. Diese trennbare Bauart erleichtert die Montage, da Innen- und Außenring nacheinander in Gehäuse und auf Wellen eingepasst werden können.
Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt zwischen den Kegelrollen. Er sorgt für eine geordnete Führung am Innenringbord und zeichnet sich durch thermische Beständigkeit aus. Das geringe Volumen des Blechkäfigs begünstigt zudem die Zirkulation von Schmierstoffen im Wälzbereich.
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