NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 5 | 24,28 € | 218,59 € |
Das einreihige Kegelrollenlager 31319 von NKE Steyr mit den Maßen 95x200x49,5 mm nimmt gleichzeitig hohe radiale und einseitig axiale Belastungen auf.
Das Kegelrollenlager 31319 ist als komplettes Wälzlager ausgeführt und besteht aus Innenring mit Rollenkranz sowie dem zugehörigen Außenring. Bei dieser Bauform rollen kegelige Wälzkörper auf den schräg angeordneten Laufbahnen ab. NKE Steyr fertigt das einreihige Lager in Normaltoleranz nach P0/PN, was ABEC 1 entspricht. Durch die offene Bauweise lässt sich das Lager in das jeweilige Schmiersystem der Konstruktion integrieren, während der Stahlblechkäfig die Rollen führt.
Das Kegelrollenlager 31319 eignet sich vorrangig für Lagerungen, bei denen starke Radialkräfte mit axialen Lasten aus einer Richtung zusammentreffen. Häufige Einsatzbereiche sind Getriebewellen und starre Wellenlagerungen im Maschinenbau. Da ein einzelnes Kegelrollenlager Axialkräfte nur in einer Richtung aufnehmen kann, montieren Anwender dieses Lager üblicherweise paarweise mit einem gegengestellten zweiten Lager. Das ermöglicht eine spielfreie oder gezielt vorgespannte Wellenführung.
Der verbaute Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +120 Grad ausgelegt. Dieser Temperaturbereich deckt übliche Industrieanwendungen ab. Innen- und Außenring können getrennt voneinander montiert werden. Dies erleichtert den Einbau, verlangt beim Zusammenbau jedoch die fachgerechte Einstellung der axialen Lagerluft über Passscheiben oder Wellenmuttern.
Das Kegelrollenlager 31319 besitzt einen Innendurchmesser von 95 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm sowie eine Gesamtbreite von 49,5 mm. Diese metrischen Abmessungen ermöglichen einen passgenauen Austausch in bestehenden Maschinenkonstruktionen und Baugruppen, die für diese Baugröße dimensioniert sind.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad. Ausschlaggebend für die tatsächliche Einsatzgrenze im Betrieb sind neben der Temperaturstabilität des Lagers und des Stahlblechkäfigs vor allem die thermischen Eigenschaften des gewählten Schmierstoffs sowie der umgebenden Dichtungselemente.
Das Bauteil ist in der Toleranzklasse P0 gefertigt, was der Normtoleranz PN sowie der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Standardgenauigkeit deckt den Großteil aller industriellen Anforderungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau ab, ohne zusätzliche Kosten für Hochgenauigkeitsklassen zu verursachen.
Als einreihiges Kegelrollenlager ist das Bauteil nicht selbsthaltend aufgebaut. Der Innenring bildet mit dem Rollenkranz und dem Stahlblechkäfig eine Einheit, während sich der Außenring separat abziehen lässt. Diese Trennbarkeit erleichtert die Montage und Demontage bei engen Einbauverhältnissen.
Im Gegensatz zu Radiallagern mit fest vorgegebener Lagerluft stellen Monteure das Betriebsspiel bei Kegelrollenlagern erst beim Einbau ein. Die Justierung erfolgt axial gegen ein zweites, spiegelbildlich angeordnetes Lager, typischerweise unter Zuhilfenahme von Passscheiben, Distanzhülsen oder Wellenmuttern.
Aufgrund der kegelig geneigten Laufbahnen nimmt die Konstruktion hohe Radialkräfte und gleichzeitig einseitig wirkende Axialkräfte auf. Sobald Axiallasten in beide Richtungen auftreten oder eine beidseitige Wellenführung gefordert ist, müssen zwei Kegelrollenlager paarweise in O- oder X-Anordnung verbaut werden.
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