SKF
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Das Kegelrollenl. Innenteil 53178 /Q von SKF bietet eine Bohrung von 44,45 mm und nimmt kombinierte radiale sowie axiale Belastungen auf.
Das Kegelrollenl. Innenteil 53178 /Q von SKF bildet die innere Funktionseinheit eines zerlegbaren Kegelrollenlagers und besteht aus dem Innenring samt Rollensatz. Mit einer zölligen Bohrung von 44,45 mm sowie einer Breite von 28,301 mm eignet sich die Komponente für Wellenlagerungen im industriellen Umfeld. Wälzlager dieser Bauart nehmen gleichzeitig hohe Radialkräfte und einseitig gerichtete Axialkräfte auf. Konstruktionen im Getriebebau oder in Radlagerungen greifen gezielt auf diese Ausführung zurück.
Dieses Innenteil findet Verwendung in starren Lagerungen, die neben radialen Kräften auch definierte Axialkräfte in einer Richtung aufnehmen müssen. Durch die kegelige Anordnung der Wälzkörper laufen die Rollen linienförmig auf den Laufbahnen ab. Typische Anwendungen finden sich im Maschinenbau, in Getrieben oder Achsantrieben, bei denen zwei spiegelbildlich angestellte Lagerungen gegeneinander verspannt werden. Der getrennte Aufbau erleichtert die zielgenaue Abstimmung des Lagerspiels während der Montage.
Das Kegelrollenl. Innenteil 53178 /Q erfordert für den Betrieb einen maßlich abgestimmten Außenring. Da Kegelrollenlager nicht selbsthaltend sind, lässt sich der Innenring mitsamt Rollenkranz unabhängig vom Außenring auf die Welle aufziehen. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellensitz für die Bohrung von 44,45 mm und die Baubreite von 28,301 mm. Für die Aufnahme beidseitiger Axialbelastungen ist immer ein zweites Lager in X- oder O-Anordnung erforderlich.
Die Einheit setzt sich aus dem Innenring und dem geführten Kegelrollensatz zusammen. Zusammen mit einem separaten Außenring bildet diese Komponente ein vollständiges Kegelrollenlager. Durch die Bauform rollen die Wälzkörper mit geringer Reibung ab und übertragen radiale sowie einseitige axiale Kräfte direkt über die Laufbahn auf die Welle.
Diese Komponente verfügt über einen Innendurchmesser von 44,45 mm. Die Breite der inneren Baugruppe beträgt 28,301 mm. Der benötigte Außendurchmesser richtet sich nach dem jeweils kombinierten Außenring, der separat in das entsprechende Gehäuse eingepresst wird.
Die Zerlegbarkeit ermöglicht eine einfache und getrennte Montage: Der Innenring wird direkt auf die Welle gepresst, während der Außenring im Gehäuse Platz findet. Anschließend lassen sich beide Baugruppen zusammenführen. Zudem erlaubt diese Konstruktion das genaue Einstellen von Lagerspiel oder Vorspannung beim Einbau des Gegenlagers.
Durch die Schrägstellung der Laufbahnen überträgt das Bauteil kombinierte Belastungen aus radialen Kräften und axialen Kräften aus einer Richtung. Da bei rein radialer Belastung eine innere Axialkraft entsteht, muss stets ein zweites, spiegelbildlich angeordnetes Lager auf der Welle vorgesehen werden, um die resultierende Gegenkraft aufzunehmen.
Das betriebliche Spiel oder die gewünschte Vorspannung entsteht erst beim Zusammenbau durch die axiale Anstellung gegen den Außenring beziehungsweise ein zweites Lager. Die Justierung erfolgt üblicherweise über Passscheiben, Wellenmuttern oder Gewindedeckel, womit Techniker die Steifigkeit und Laufgenauigkeit der Wellenlagerung exakt auf die Betriebsbedingungen abstimmen.
Da die Baugruppe offen ausgeführt ist, wird sie in der Praxis über das umgebende Gehäusesystem geschmiert. Je nach Anwendungsfall und Drehzahl kommt eine kontinuierliche Ölschmierung oder eine geeignete Schmierfettfüllung zum Einsatz. Eine saubere Schmierstoffversorgung schützt die Rollenenden und Führungsborde vor vorzeitigem Verschleiß.
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