SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 8,21 € | 155,91 € |
| 20 | 16,41 € | 147,71 € |
Das Kegelrollenlager 32220 von SKF bietet mit 100 mm Bohrung, 180 mm Außendurchmesser und 49 mm Breite hohe Tragfähigkeit für kombinierte Belastungen.
Das Kegelrollenlager 32220 ist ein einreihiges Wälzlager für Industrieanwendungen mit kombinierten Radial- und Axialbelastungen. Durch den Linienkontakt der kegelförmigen Rollen auf den Laufbahnen von Innen- und Außenring bleibt die Konstruktion unter Last formstabil. Als komplettes Lager in der SKF Explorer-Ausführung gefertigt, verfügt diese Einheit über einen Stahlblechkäfig. Das Bauteil eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad und entspricht der normalen Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Dieses Kegelrollenlager kommt bei Lagerungen zum Einsatz, bei denen hohe kombinierte Lasten auf Wellen mit 100 mm Durchmesser wirken. Typische Einsatzfelder finden sich im Getriebebau und in mechanischen Industrieantrieben. Da einreihige Kegelrollenlager Axialkräfte konstruktionsbedingt in einer Richtung aufnehmen, werden sie üblicherweise paarweise spiegelbildlich verbaut. Eine solche Anstellung gegen ein zweites Lager dient der beidseitigen axialen Führung und ermöglicht das Einstellen des Lagerspiels.
Die Explorer-Ausführung von SKF weist bearbeitete Oberflächen und angepasste Kontaktgeometrien zwischen Rollenstirn und Führungsbord auf. Dies unterstützt den Schmierfilmaufbau und verringert Reibungsverluste. Als zerlegbares Lager lässt sich der Außenring getrennt vom Innenringsatz montieren, was den Einbau erleichtert. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad. Bei der Montage sind externe Dichtungen und eine Schmierung vorzusehen.
Mit einer Bohrung von 100 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm sowie einer Gesamtbreite von 49 mm entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen. Diese Werte bestimmen den benötigten Bauraum auf der Welle und in der Gehäusebohrung.
Durch die schräg gestellten Laufbahnen nimmt diese Bauform gleichzeitig hohe Radialkräfte und Axialkräfte aus einer Richtung auf. Für wechselnde oder beidseitige Axialbelastungen erfolgt der Einbau üblicherweise paarweise in X- oder O-Anordnung mit einem Gegenlager.
Diese Kennzeichnung steht für die normale Toleranzklasse bei Wälzlagern nach ISO- und ABEC-Vorgaben. Sie definiert Grenzwerte für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Für die Mehrheit industrieller Getriebe und Maschinenbauten reicht diese Standardtoleranz aus.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad. Die Maßhaltigkeit der Ringe sowie der verbaute Stahlblechkäfig sind für dieses Temperaturfenster ausgelegt. Der tatsächlich nutzbare Bereich hängt zusätzlich vom verwendeten Schmierstoff ab.
In dieser Ausführung kommt ein Stahlblechkäfig zum Einsatz. Er führt die Kegelrollen in gleichmäßigem Abstand zueinander und wirkt einem Verkanten der Rollen während des Umlaufs entgegen. Stahlblech bietet Formstabilität bei geringem Eigengewicht.
Nein, dieses Modell ist als offenes Kegelrollenlager konstruiert und besitzt keine integrierten Dichtscheiben. Für den Einsatz in staubiger oder feuchter Umgebung sind externe Wellendichtringe am Gehäuse erforderlich, um Schmierstoffverlust und Schmutzeintrag zu verhindern.
SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership