SKF
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Kegelrollenlager BT1-1751 /Q von SKF: Einreihiges Wälzlager in den Maßen 25,4 x 57,15 x 19,431 mm für kombinierte Belastungen.
Das Kegelrollenlager BT1-1751 /Q ist ein einreihiges Rollenlager in Standardausführung. Hersteller der Komponente ist SKF. Mit einer Bohrung von 25,4 mm, einem Außendurchmesser von 57,15 mm sowie einer Breite von 19,431 mm nimmt diese Lagereinheit radiale Kräfte und einseitig wirkende Axialkräfte auf. Die kegeligen Wälzkörper ermöglichen einen Linienkontakt zu den Laufbahnen, was hohe Tragkräfte unterstützt. Sie erhalten ein komplettes Kegelrollenlager, bestehend aus Innenring mit Rollensatz und zugehörigem Außenring.
Die Konstruktion ist auf Baugruppen ausgelegt, bei denen gleichzeitig radiale und axiale Kräfte auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich bei Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau. Da einreihige Kegelrollenlager axiale Belastungen nur in einer Richtung aufnehmen, werden sie üblicherweise spiegelbildlich gegen ein zweites Lager angestellt. Diese paarweise Anordnung ermöglicht eine gezielte axiale Führung der Welle im Betrieb.
Das BT1-1751 /Q ist in der Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) gefertigt, die den Standard für industrielle Anwendungen darstellt. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Rollen und deckt einen zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ab. Da das Kegelrollenlager zerlegbar ist, montieren Sie Innenring und Außenring getrennt voneinander. Stellen Sie die erforderliche Betriebs- oder Lagerluft beim Einbau über die axiale Verspannung ein.
Das Kegelrollenlager weist einen Innendurchmesser von 25,4 mm, einen Außendurchmesser von 57,15 mm und eine Gesamtbreite von 19,431 mm auf. Diese Maße entsprechen gängigen Zollabmessungen im Maschinenbau. Achten Sie bei der Konstruktion und Reparatur auf den passgenauen Sitz an Welle und Gehäuse.
Einreihige Kegelrollenlager übertragen Radialkräfte sowie Axialkräfte aus einer Richtung. Die kegelförmigen Rollen erzeugen einen Kontaktwinkel, der die Kräfte schräg in das Bauteil leitet. Zur Aufnahme beidseitiger Axialkräfte ist der Einbau eines zweiten Lagers in Gegenanordnung erforderlich, wodurch die Welle axial geführt wird.
Der zulässige Temperaturbereich für dieses Lager liegt zwischen -30 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Bauteile sowie der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Für den praktischen Einsatz empfiehlt sich ein Schmierstoff, dessen Viskosität und thermische Beständigkeit auf diese Betriebstemperaturen abgestimmt sind.
Die Angabe P0/PN entspricht der Normaltoleranz nach internationalen Normen und ist vergleichbar mit ABEC 1. Sie definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten für standardisierte Industrieanwendungen. Lager dieser Toleranzklasse eignen sich für Anwendungen des allgemeinen Maschinenbaus ohne Anforderungen an erhöhte Rundlaufpräzision.
Kegelrollenlager sind nicht selbsthaltend aufgebaut. Der Innenring bildet mit dem Rollensatz und dem Stahlblechkäfig eine Einheit, während der Außenring bordlos und separat abnehmbar ist. Diese Bauweise ermöglicht es, Innen- und Außenring nacheinander in Welle und Gehäuse einzupressen, was die mechanische Montage vereinfacht.
Im Gegensatz zu Radialkugellagern ist die Lagerluft bei einreihigen Kegelrollenlagern nicht ab Werk vorgegeben. Sie bestimmen das Axialspiel erst bei der Montage, indem Sie das Lager gegen ein Gegenlager anstellen. Dies erfolgt üblicherweise über Wellenmuttern, Distanzscheiben oder Einstellschrauben nach den Vorgaben der jeweiligen Maschinenkonstruktion.
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