SKF
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Das einreihige Kegelrollenlager 31317 von SKF (85x180x44,5 mm) nimmt hohe Radial- und einseitige Axialkräfte bei industriellen Lagerungen auf.
Das Kegelrollenlager 31317 von SKF ist ein zerlegbares Wälzlager der Explorer-Leistungsklasse für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 85 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm sowie einer Breite von 44,5 mm nimmt dieses einreihige Lager gleichzeitig radiale Lasten und einseitig wirkende Axialkräfte auf. Dank der getrennten Montierbarkeit von Innenring mit Rollensatz und Außenring erleichtert das Lager den Einbau in Getrieben oder Maschinenlagern. Die Ausführung entspricht der Standard-Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Das Kegelrollenlager 31317 kommt dort zum Einsatz, wo kombinierte Belastungen bei rotierenden Wellen auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie in Getriebekonstruktionen. Da ein einzelnes Kegelrollenlager Axialkräfte bauartbedingt nur in eine Richtung abstützt, erfolgt der Einbau üblicherweise paarweise in X- oder O-Anordnung mit einem zweiten Gegenlager. Diese Anordnung ermöglicht die Einstellung des erforderlichen Betriebsspiels.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die kegelförmigen Rollen und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 °C. Bei dieser offenen Lagerausführung stimmen Anwender Schmierstoff und externe Abdichtung gezielt auf die Umgebung ab. Die SKF Explorer-Ausführung zeichnet sich durch eine optimierte innere Geometrie aus, was die Schmierfilmbildung unterstützt. Die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 ermöglicht zudem den passgenauen Austausch im Instandhaltungsfall.
Mit 85 mm Innendurchmesser, 180 mm Außendurchmesser und 44,5 mm Breite entspricht das Lager metrischen Standardabmessungen. Diese Maße erlauben den passgenauen Einbau in Gehäuse und Wellenaufnahmen im Maschinenbau.
Einreihige Kegelrollenlager nehmen hohe radiale Kräfte sowie axiale Kräfte aus einer Richtung gleichzeitig auf. Durch den Kontaktwinkel zwischen Laufbahn und kegeligen Rollen wandelt sich ein Teil der Radiallast in Axialkraft um. Für wechselnde Axiallasten montieren Techniker daher meist ein zweites spiegelbildlich angestelltes Lager.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -30 und +120 °C. Dieser Bereich wird durch die Formstabilität der Komponenten und den Stahlblechkäfig bestimmt. Bei der Inbetriebnahme ist darauf zu achten, dass der gewählte Schmierstoff ebenfalls für diese thermischen Bedingungen freigegeben ist.
Die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 definiert die Standardgenauigkeit für Maß-, Form- und Lauftoleranzen bei Wälzlagern. Sie deckt den üblichen Bedarf industrieller Getriebe und Antriebe ab und trägt dazu bei, dass das Lager mit genormten Wellen- und Gehäusepassungen harmoniert.
Das Lager ist zerlegbar: Der Außenring lässt sich getrennt vom Innenring mit dem Rollenkranz montieren. Da einreihige Ausführungen kein festes Lagerspiel ab Werk besitzen, stellen Anwender die gewünschte Lagerluft oder Vorspannung erst beim Einbau über das Gegenlager axial ein.
Das Lager wird als offenes Kegelrollenlager ausgeführt, besitzt also keine integrierten Schleif- oder Deckscheiben. Anwender sorgen für eine Schmierstoffversorgung mit Öl oder Wälzlagerfett und schützen die Lagerstelle über das Maschinengehäuse mit externen Dichtungen vor Schmutz und Feuchtigkeit.
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