FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 38,60 € | 733,40 € |
| 3 | 77,20 € | 694,80 € |
Das Kegelrollenlager 32322 von FAG Wälzlager nimmt hohe Radial- und Axialkräfte auf und eignet sich dank Stahlblechkäfig für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Kegelrollenlager 32322 von FAG Wälzlager nimmt kombinierte Belastungen aus radialer und einseitig axialer Richtung auf. Durch kegelige Laufbahnen auf Innen- und Außenring rollen die Wälzkörper reibungsarm ab. Die Konstruktion weist einen Außendurchmesser von 240 mm sowie eine Breite von 84,5 mm auf. Mit seinem Stahlblechkäfig bleibt dieses metrische Wälzlager auch bei wechselnden Betriebsbedingungen maßhaltig und führt die Rollen gleichmäßig. Die offene Bauform erleichtert die Schmierstoffversorgung im Gehäuse.
Dieses Wälzlager kommt dort zum Einsatz, wo schwere Radiallasten gleichzeitig mit axialen Führungskräften auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Getrieben und Antriebssystemen des Maschinenbaus. Da einreihige Kegelrollenlager Axialkräfte konstruktionsbedingt nur in einer Richtung aufnehmen, verbauen Konstrukteure das Bauteil meist paarweise in O- oder X-Anordnung mit einem Gegenlager. Diese Anordnung stützt Wellen führungsgenau ab und nimmt wechselseitige Axialbelastungen auf.
Der integrierte Stahlblechkäfig hält die kegeligen Rollen auf gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das reduziert die innere Reibung und verringert die Erwärmung im Dauerbetrieb. Zudem erlaubt der Werkstoff Stahl einen weiten Einsatzbereich bei Betriebstemperaturen von -30 bis +120 °C. Bei der Montage ist die axiale Lagerluft zu beachten, die erst beim Einbau durch das Anstellen gegen das Gegenlager präzise eingestellt wird.
Kegelrollenlager dieser Baureihe übertragen hohe Radialkräfte und einseitig wirkende Axialkräfte gleichzeitig. Durch die schräg gestellten Rollenachsen leitet das Lager die resultierenden Schnittkräfte effektiv in das umgebende Gehäuse weiter. Um axiale Gegenkräfte abzufangen, erfolgt die Montage in der Praxis meist spiegelbildlich mit einem zweiten Lager auf der Welle.
Das Lager weist einen Außendurchmesser von 240 mm und eine Gesamtbreite von 84,5 mm auf. Diese metrischen Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in standardisierte Gehäusebohrungen im Industrie- und Maschinenbau. Prüfen Sie vor der Montage den Bauraum am Einbauort, um eine fluchtende Ausrichtung zu unterstützen.
Die thermische Einsatzgrenze des Lagers liegt zwischen -30 und +120 °C. Dieser Bereich wird durch die Werkstoffstabilität von Ringen, Rollen und Stahlblechkäfig bestimmt. Für den reibungsarmen Betrieb empfiehlt sich ein Schmierfett oder Schmieröl, dessen Viskosität und Spezifikation für diesen Temperaturbereich und die anliegende Betriebstemperatur freigegeben ist.
Kegelrollenlager sind nicht selbsthaltend aufgebaut. Der Innenring bildet zusammen mit dem Rollenkranz und dem Käfig eine Einheit, während der Außenring separat abziehbar bleibt. Dies ermöglicht es, Innenring und Außenring unabhängig voneinander auf Welle und Gehäuse einzupressen, was den Werkstattaufbau vereinfacht.
Anders als bei Radialkugellagern ist die Lagerluft bei diesem Kegelrollenlager nicht herstellungsbedingt fest vorgegeben. Das Betriebsspiel oder die Vorspannung entsteht erst bei der Montage durch das axiale Anstellen gegen ein zweites Lager. Techniker justieren diesen Wert über Passscheiben, Wellenmuttern oder Einstellschrauben nach der Vorgabe der jeweiligen Konstruktion.
Ein Stahlblechkäfig zeichnet sich durch hohe Festigkeit bei geringem Eigengewicht aus und widersteht mechanischen Belastungen sowie gängigen industriellen Schmiermitteln. Er hält die Wälzkörper auf ihrer Bahn und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 °C, ohne spröde zu werden oder Formstabilität einzubüßen.
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