SKF
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Das Kegelrollenlager LM501349 /Q von SKF bietet als separater Innenring mit Rollensatz eine 41,275 mm Bohrung für kombinierte Lagerbelastungen.
Dieses Kegelrollenlager LM501349 /Q von SKF nimmt als einreihiges Rollenlager hohe Radialkräfte sowie Axialkräfte aus einer Richtung auf. Die zöllige Bauform besteht aus dem Innenring mit geführtem Rollensatz und weist eine Bohrung von 41,275 mm sowie eine Baubreite von 19,812 mm auf. Durch die kegelige Anordnung der Wälzkörper rollen die Flächen schlupffrei ab. Die getrennt montierbare Baugruppe erleichtert den Einbau bei getrennten Montageschritten in industriellen Konstruktionen.
Konstruktionen mit kombinierten Radial- und Axialbelastungen profitieren von der Geometrie dieser Baureihe. Typische Einsatzfelder finden sich in Getriebewellen, Achsantrieben und industriellen Führungen, bei denen axiale Kräfte gezielt abgestützt werden müssen. Da einreihige Kegelrollenlager Axiallasten nur in einer Richtung aufnehmen, erfolgt der Einbau üblicherweise paarweise in O- oder X-Anordnung mit einem passenden Gegenlager. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper dabei präzise durch den Lastbereich.
Dieser Artikel umfasst ausschließlich den Innenring samt vormontiertem Rollenkranz und Käfig, in der Fachsprache als Cone bezeichnet. Der zugehörige Außenring ist separat zu wählen, was eine flexible Kombination und getrennte Montage ermöglicht. Sie können den Innenring direkt auf die Welle montieren und das Lagerspiel beim Zusammenbau mit dem Gegenpart über die axiale Anstellung justieren. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 gewährleistet standardisierte Maßtoleranzen.
Die Bohrung des Innenrings beträgt 41,275 mm bei einer Baubreite der Baugruppe von 19,812 mm. Der Außendurchmesser richtet sich nach dem separat eingesetzten Außenring.
Der Lieferumfang umfasst den Innenring mit integriertem Rollensatz und Stahlblechkäfig, auch als Lagerkonus oder Cone bekannt. Ein passender Außenring gehört nicht dazu und wird entsprechend der Einbauanforderung der jeweiligen Gehäusebohrung separat kombiniert.
Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Dieser Bereich deckt die thermischen Betriebsbedingungen in Getrieben und Wellenlagerungen ab. Der verbaute Stahlblechkäfig behält in dieser Spanne seine mechanische Formstabilität.
Ein Stahlblechkäfig hält die kegeligen Rollen auf gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Das reduziert Reibung sowie Geräuschentwicklung. Zudem führt der Käfig die Rollen am Bord des Innenrings entlang der Laufbahn.
P0 und PN bezeichnen die Normaltoleranz für Wälzlager nach internationalen Standards, vergleichbar mit der US-Klassifizierung ABEC 1. Diese Einstufung definiert zulässige Maß- und Lauffehlertoleranzen, die für reguläre Industrieanwendungen im Maschinen- und Getriebebau vorgesehen sind.
Einreihige Kegelrollenlager erfordern ein zweites, spiegelbildlich angestelltes Lager als Gegenführung. Über das Anstellen der beiden Ringe gegeneinander wird das erforderliche Betriebsspiel oder eine definierte Vorspannung der Lagerung eingestellt.
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