NACHI
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Kegelrollenlager 32206 J (30x62x21,25 mm) von NACHI nimmt kombinierte Radial- sowie Axialkräfte auf und eignet sich für industrielle Anwendungen.
Beim Kegelrollenlager 32206 J handelt es sich um ein komplettes, einreihiges Rollenlager in Standardausführung. Hersteller NACHI fertigt die Komponenten nach den Vorgaben der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Mit einer Bohrung von 30 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm und einer Gesamtbreite von 21,25 mm nimmt das Lager gleichzeitig radiale Kräfte sowie axiale Lasten aus einer Richtung auf. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf den Laufbahnen.
Dieses einreihige Kegelrollenlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Wellen Radialkräften und einseitigen Axialkräften ausgesetzt sind. Typische Einsatzorte finden sich bei Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau. Da die verlängerten Mantellinien der Rollen und Laufbahnen in einem gemeinsamen Scheitelpunkt auf der Drehachse zusammenlaufen, rollen die Wälzkörper weitgehend schlupffrei ab. Konstruktionen nutzen diese Geometrie gezielt, um Wellenführungen spielfrei oder mit definierter Vorspannung zu lagern.
Als zerlegbares Wälzlager lässt sich der Innenring samt Rollenkranz getrennt vom Außenring montieren. Bei der Montage stellen Fachkräfte das Lagerspiel über ein gegenläufig angeordnetes zweites Lager ein. Das Kegelrollenlager 32206 J ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +120 Grad ausgelegt. Erforderlich sind eine sachgerechte Schmierung sowie eine passende Passungswahl. Der Stahlblechkäfig hält die Kegelrollen auch bei kontinuierlichen Belastungen gleichmäßig auf Abstand.
Das Lager weist eine Bohrung von 30 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm sowie eine Einbaubreite von 21,25 mm auf. Durch die standardisierten Abmessungen eignet sich die Baugruppe für den direkten Austausch in passenden Lagergehäusen und Wellenaufnahmen.
Die konische Anordnung der Laufbahnen erlaubt die gleichzeitige Aufnahme von hohen Radialkräften und einseitig wirkenden Axialkräften. Damit das Bauteil axiale Gegenkräfte aufnehmen und nicht auseinanderwandern kann, erfolgt der Einbau in der Praxis paarweise mit einem spiegelbildlich angestellten zweiten Lager, häufig in O- oder X-Anordnung.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad. Ausschlaggebend für das Verhalten im Betrieb sind neben dem verbauten Stahlblechkäfig auch der verwendete Schmierstoff sowie die Umgebungsbedingungen. Bei extremen Kälte- oder Hitzeeinsätzen müssen Sie das eingesetzte Schmierfett passend auf dieses Temperaturfenster abstimmen.
Die Einstufung nach P0 bzw. ABEC 1 definiert die reguläre Normaltoleranz für Industrie-Wälzlager. Sie regelt zulässige Abweichungen für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit der Ringe. Für die meisten Standardanwendungen im allgemeinen Maschinenbau bietet diese Toleranzklasse eine ausreichende Genauigkeit bei gleichzeitig wirtschaftlicher Fertigung.
Außenring und Innenring mit dem Rollenkranz bilden getrennte Funktionseinheiten. Bei der Montage pressen Sie Außen- und Innenring unabhängig voneinander auf Welle und Gehäuse ein. Dies vereinfacht die Handhabung insbesondere bei festen Passungen und erleichtert spätere Sichtprüfungen oder Schmierstoffwechsel bei Wartungsarbeiten.
Der Käfig aus gepresstem Stahlblech führt die kegeligen Wälzkörper in gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Rollen untereinander. Er zeichnet sich durch Formstabilität bei geringem Eigengewicht aus und trägt dazu bei, dass Schmierfett oder Schmieröl ungehindert an die Laufbahnen gelangen kann.
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