KOYO
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Das Kegelrollenlager HI-CAP15126/245 von JTEKT-KOYO bietet verstärkte Tragfähigkeit bei Abmessungen von 509,998 x 733,5 x 200,02 mm für schwere Industrieanwendungen.
Das einreihige Kegelrollenlager HI-CAP15126/245 von JTEKT-KOYO nimmt hohe kombinierte Belastungen aus radialen und axialen Kräften auf. Als komplettes Kegelrollenlager in Standardanordnung konzipiert, besteht die Baugruppe aus Innenring mit Rollensatz sowie dem zugehörigen Außenring. Gefertigt aus einsatzgehärtetem Stahl, zeichnet sich dieser Wälzlagertyp durch eine harte Laufbahnoberfläche bei zähem Kern aus. Dies begünstigt den Betrieb bei wechselnden Stoßbelastungen in schweren Industrieanlagen maßgeblich.
Dieses Großlager eignet sich vorrangig für schwere Maschinenbauanwendungen, bei denen hohe Radialkräfte gleichzeitig mit einseitig wirkenden Axialkräften auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich in schwer belasteten Industriegetrieben und Großmaschinen. Durch die konische Anordnung der Wälzkörper rollen die Kegel linienförmig auf den Laufbahnen ab, wodurch das Lager beträchtliche Lasten ohne Kantenspannungen abstützt. Betreiber kombinieren einreihige Kegelrollenlager häufig mit einem spiegelbildlich montierten Gegenlager, um axiale Führungskräfte in beide Richtungen aufzunehmen.
Die Kennzeichnung HI-CAP weist auf eine verstärkte Kapazität hin, die durch optimierte Innengeometrien und großzügig dimensionierte Wälzkörper erzielt wird. In Kombination mit einsatzgehärtetem Stahl widersteht das Bauteil hohen Flächenpressungen und elastischen Verformungen. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Rollen und erlaubt Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad Celsius. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 trägt dazu bei, dass sich das Lager passgenau in genormte Gehäuse- und Wellenpassungen integrieren lässt.
Mit einem Innendurchmesser von 509,998 mm, einem Außendurchmesser von 733,5 mm sowie einer Gesamtbreite von 200,02 mm ist das Lager als schweres Großwälzlager dimensioniert. Die Lieferung erfolgt als komplette Einheit mit Innenring, Rollenkranz und Außenring. Für die Montage sind entsprechend ausgelegte Lagersitze und Wellenabsätze erforderlich.
Einsatzgehärteter Stahl verbindet eine verschleißfeste, harte Oberflächenschicht mit einem zähen, schlagunempfindlichen Werkstoffkern. Bei Kegelrollenlagern unter Hochlast reduziert dieser Gefügeaufbau das Risiko von Ermüdungsbrüchen bei impulsartigen Stoßbelastungen. Das Material unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung entlang des Wälzkontakts und erhöht die Betriebssicherheit unter anspruchsvollen Bedingungen.
HI-CAP steht herstellerspezifisch für eine verstärkte Kapazität (High Capacity). Durch eine modifizierte Kontaktgeometrie sowie eine angepasste Rollenanzahl oder Rollengröße kann das Lager höhere Lasten aufnehmen als Standardausführungen vergleichbarer Dimension. Konstrukteure nutzen diese Variante, wenn bei gegebenem Bauraum eine hohe Tragfähigkeit gefordert ist.
Der zulässige Betriebsbereich erstreckt sich von -30 bis +120 Grad Celsius. Begrenzt wird dieser thermische Rahmen im Wesentlichen durch den verbauten Stahlblechkäfig sowie die Maßstabilität der gehärteten Stahlringe. Bei der Auslegung der Schmierung ist darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel innerhalb dieses Temperaturbereichs funktionsfähig bleibt.
Dieses Modell ist in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN und ABEC 1 ausgeführt. Es handelt sich um die definierte Standard-Genauigkeitsklasse für Industrie-Kegelrollenlager. Sie legt zulässige Abweichungen für Bohrung, Außendurchmesser, Rundlauf und Breiten fest, was eine definierte Passungsauslegung im Gehäuse und auf der Welle ermöglicht.
Einreihige Kegelrollenlager nehmen Axialkräfte nur in einer Richtung auf. In der Praxis werden sie daher nahezu immer paarweise in X- oder O-Anordnung montiert und gegeneinander angestellt. Da Außenring und Innenring getrennt voneinander montierbar sind, erfolgt der Einbau schrittweise, wobei das erforderliche Betriebsspiel oder die Vorspannung beim Zusammenbau exakt justiert werden muss.