KOYO
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Das einreihige Kegelrollenlager 395S/394 A von JTEKT-KOYO nimmt hohe kombinierte Radial- und Axialkräfte bei Abmessungen von 66,675 x 110 x 22 mm auf.
Das Kegelrollenlager 395S/394 A ist ein zerlegbares Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit optimierter Innenkonstruktion. Die Ausführung besteht aus Innenring samt Rollensatz sowie separatem Außenring. Mit einer Bohrung von 66,675 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Breite von 22 mm eignet sich das Bauteil vor allem für zöllig dimensionierte Wellenführungen. Die Fertigung erfolgt in der Normaltoleranz P0/PN (ABEC 1), wodurch es gängigen Industrieanforderungen entspricht.
Dieses Lager nimmt gleichzeitig hohe Radialkräfte und einseitig wirkende Axialkräfte auf. Über den Linienkontakt der kegelförmigen Wälzkörper überträgt die Konstruktion hohe Beanspruchungen stabil im System. Typische Einsatzbereiche liegen in Getrieben, Achsantrieben und Radlagerungen des allgemeinen Maschinenbaus. Da das Lager Axialkräfte nur in eine Richtung aufnehmen kann, erfolgt der Einbau im Verbund üblicherweise angestellt gegen ein zweites Lager in O- oder X-Anordnung.
Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf der Innenringlaufbahn und hält Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad stand. Bei der Konstruktion sind die Zylinder- und Planlaufgenauigkeiten nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 zu berücksichtigen. Da Innenring und Außenring getrennt montiert werden können, lässt sich das Lagerspiel beim Einbau über die axiale Anstellung gezielt justieren. Wählen Sie eine geeignete Schmierung passend zu den Einsatzbedingungen.
Mit einer Bohrung von 66,675 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm sowie einer Gesamtbreite von 22 mm basiert dieses Modell auf zölligen Ursprungsmaßen für die Welle. Es handelt sich um ein komplettes Kegelrollenlager, bestehend aus Innenring mit Kegelrollensatz und zugehörigem Außenring.
Kennzeichnend sind getrennte Komponenten aus Innenring mit Rollenkranz sowie Außenring, deren Laufbahnen kegelig zur Drehachse hin verlaufen. Diese Geometrie erlaubt die gleichzeitige Aufnahme von radialen und einseitig axialen Kräften, erfordert jedoch eine Gegenführung durch ein zweites, spiegelbildlich angeordnetes Lager.
Für die Lagerringe und Kegelrollen kommt Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) zum Einsatz. Dieser Werkstoff bietet hohe Festigkeit und Formstabilität unter Last. Der Rollenkranz wird durch einen Käfig aus Stahlblech geführt, der sich für Dauertemperaturen von -30 bis +120 Grad eignet.
Diese Einstufung nach P0/PN (äquivalent zu ABEC 1) definiert die Standard-Toleranzklasse für Industrie-Wälzlager. Sie legt zulässige Abweichungen bezüglich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit fest. Für die meisten Antriebe und Getriebebaugruppen bietet diese Normgenauigkeit die geforderte Passgenauigkeit bei standardisierten Gehäuse- und Wellentoleranzen.
Einstellarbeiten erfolgen erst bei der Montage, da Kegelrollenlager ab Werk keine feste Lagerluft besitzen. Das erforderliche Betriebsspiel oder eine leichte Vorspannung stellen Sie durch das axiale Gegeneinanderschieben mit einem zweiten Lager ein, üblicherweise über Distanzringe, Wellenmuttern oder Einstellbleche im Gehäuse.
Durch die optimierte Innenkonstruktion wird der Kontakt zwischen den Rollenstirnflächen und dem Führungsbord des Innenrings verbessert. Diese konstruktive Anpassung unterstützt die Bildung eines stabilen Schmierfilms, verringert Reibungsverluste bei Mischreibung und trägt zu einer gleichmäßigen Lastverteilung über die gesamte Kontaktlinie der Kegelrollen bei.