KOYO
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Das Kegelrollenlager 30234 von JTEKT-KOYO nimmt mit den Maßen 170x310x52 mm hohe radiale und einseitig axiale Belastungen im Maschinenbau auf.
Das Kegelrollenlager 30234 ist ein einreihiges Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6, das speziell für kombinierte Kräfte ausgelegt ist. Durch die kegelig ausgeführten Rollen und Laufbahnen nimmt die Konstruktion radiale Lasten sowie axiale Kräfte in einer Richtung auf. Dieses komplette Kegelrollenlager ist als Standardausführung mit verstärkter Kapazität ausgeführt. Industrielle Anwender schätzen bei diesem Lager von JTEKT-KOYO die hohe Steifigkeit und Formstabilität unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen.
Aufgrund der verstärkten Tragfähigkeit eignet sich das Kegelrollenlager 30234 für schwerere Industriegetriebe und groß dimensionierte Lagerungen mit kombinierten Lasten. Da einreihige Kegelrollenlager Axialkräfte bauartbedingt nur in einer Richtung aufnehmen, montieren Konstrukteure dieses Bauteil üblicherweise spiegelbildlich gegen ein zweites Lager. Die offene Bauform ermöglicht zudem eine gezielte Schmierstoffversorgung über das umgebende Gehäuse.
Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise und hält Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad stand. Mit der Normaltoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1 deckt das Bauteil gängige Passungsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab. Da Innenring samt Rollenkranz getrennt vom Außenring vorliegen, gestaltet sich das Einpassen in Gehäuse und auf Wellen zeitsparend. Vor dem Einbau sollten die Maße von 170 mm Bohrung und 310 mm Außendurchmesser exakt abgeglichen werden.
Mit einem Innendurchmesser von 170 mm, einem Außendurchmesser von 310 mm sowie einer Gesamtbreite von 52 mm folgt das Bauteil genormten Dimensionen. Diese standardisierten metrischen Maße ermöglichen den passgenauen Einbau in bestehenden Getrieben oder Maschinenkonstruktionen. Vor der Montage empfiehlt sich der Abgleich der vorhandenen Wellen- und Gehäusesitze mit diesen Vorgaben.
Kegelrollenlager sind nicht selbsthaltend aufgebaut. Der Innenring bildet zusammen mit dem Rollensatz und dem Stahlblechkäfig eine Einheit, während der Außenring bordlos und separat abnehmbar bleibt. Diese Trennbarkeit vereinfacht den Einbau und Ausbau in geschlossenen Gehäusen erheblich, da beide Komponenten nacheinander auf Welle und Gehäusebohrung positioniert werden können.
Die Geometrie der kegeligen Rollen ermöglicht die gleichzeitige Aufnahme hoher Radialkräfte und einseitiger Axialkräfte. Zur Aufnahme beidseitiger Axialbelastungen ist immer die paarweise Anordnung mit einem gegenläufig montierten zweiten Lager erforderlich. Durch die verstärkte Kapazität bewältigt diese Ausführung auch anspruchsvolle Beanspruchungen in kontinuierlich laufenden Industrieanwendungen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad. Begrenzt wird diese Spanne durch die Maßstabilität des Wälzlagerstahls 100Cr6 und den verwendeten Stahlblechkäfig. Bei der Auswahl des Schmierfetts oder Lageröls sollte darauf geachtet werden, dass der Schmierstoff für die jeweilige Einsatztemperatur innerhalb dieses Fensters freigegeben ist.
P0 beziehungsweise ABEC 1 bezeichnet die genormte Standard-Toleranzklasse für Industrie-Wälzlager. Sie definiert zulässige Maß- und Rundlauftoleranzen für normale Genauigkeitsanforderungen. Für die allermeisten Einsätze in Getrieben, Antrieben und Industrieanlagen bietet diese Genauigkeitsstufe eine bewährte Grundlage für einen ruhigen Lauf und eine exakte Führung der Wellen.
Als offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtungen benötigt das Lager eine externe Schmierstoffversorgung über Fett oder Öl im umgebenden Gehäuse. Dichtringe an der Gehäusekonstruktion schützen den Innenraum vor eindringenden Partikeln und Feuchtigkeit. Die Erstschmierung und spätere Nachschmierfristen richten sich nach den individuellen Einsatzbedingungen und Betriebsgeschwindigkeiten Ihrer Maschine.