NACHI
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Das einreihige Kegelrollenlager 30234 von NACHI (170x310x57 mm) nimmt kombinierte Radial- und Axialkräfte auf und besitzt einen geführten Stahlblechkäfig.
Das Kegelrollenlager 30234 von NACHI ist als komplettes Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen konzipiert. Die einreihige Konstruktion mit kegelstumpfförmigen Rollen ermöglicht die gleichzeitige Aufnahme von Radialkräften und einseitig wirkenden Axialkräften. Gefertigt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1, fügt sich die Standardausführung in entsprechende Wellen- und Gehäusekonstruktionen ein. Mit einer Bohrung von 170 mm, 310 mm Außendurchmesser und 57 mm Breite dient dieses Lager als tragfähige Komponente im Maschinen- und Anlagenbau.
Dieses Lager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo schwere Radiallasten mit axialen Führungskräften zusammentreffen. Typische Einsatzfelder finden sich in Getrieben und Wellenführungen mit kombinierten Lastrichtungen. Da ein einreihiges Kegelrollenlager Axialkräfte konstruktionsbedingt nur in einer Richtung aufnimmt, wird es im Betrieb üblicherweise spiegelbildlich gegen ein zweites Lager angestellt. Diese paarweise Anordnung trägt zu einer steifen und hoch belastbaren Wellenlagerung bei.
Kegelrollenlager sind nicht selbsthaltend aufgebaut, wodurch sich Innenring mit Rollenkranz und Außenring separat montieren lassen. Das vereinfacht den Einbau und das Einstellen der erforderlichen Betriebsspielräume. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Rollen gleichmäßig und bleibt formstabil in einem Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad. Für die Schmierung und Abdichtung müssen konstruktionsseitig passende Lösungen gewählt werden, um das offene Lager vor Verunreinigungen zu schützen und den Schmierfilm aufrechtzuerhalten.
Die Hauptabmessungen betragen 170 mm Innendurchmesser, 310 mm Außendurchmesser und 57 mm Breite. Diese Maße bestimmen den benötigten Bauraum auf der Welle sowie im Gehäusesitz. Der Artikelumfang umfasst das Innen- und Außenteil als komplettes Kegelrollenlager.
Gleichzeitig wirkende Radialkräfte und einseitige Axialkräfte lassen sich durch die schräggestellten Rollenbahnen effektiv übertragen. Unter radialer Last entsteht eine innere Axialkraftkomponente. Um diese aufzufangen und die Welle axial zu führen, erfordert die Lagerung üblicherweise ein gegengestelltes zweites Lager auf derselben Welle.
Für den Einsatz ist eine Temperaturspanne von -30 bis +120 Grad spezifiziert. Innerhalb dieser Grenzen behalten Ringe und Stahlblechkäfig ihre mechanischen Eigenschaften. Bei der Auslegung der Lagerstelle sollte darauf geachtet werden, dass auch der verwendete Schmierstoff für diesen Bereich ausgelegt ist.
Die getrennte Bauform aus Innenring mit Rollensatz und Außenring erleichtert die Montage schwerer Baugruppen. Beide Komponenten lassen sich nacheinander auf die Welle und in das Gehäuse einpassen. Zudem erlaubt der zerlegbare Aufbau die Justierung von Lagerspiel oder Vorspannung während der Endmontage.
P0 beziehungsweise PN bezeichnet die Standardausführung für Toleranzen und entspricht der Klassifizierung ABEC 1. Diese Einstufung deckt gängige Anforderungen an Rundlauf und Maßgenauigkeit im Maschinenbau ab und unterstützt einen passgenauen Sitz auf entsprechend gefertigten Wellen und Gehäusen.
Ein Stahlblechkäfig führt und distanziert die kegelförmigen Wälzkörper gleichmäßig zwischen den Laufbahnen. Diese Bauart bietet eine hohe Stabilität bei geringem Eigengewicht. Der Käfig ist für den vorgegebenen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ausgelegt und im Betrieb formbeständig.
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