FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 5,13 € | 97,54 € |
| 30 | 10,27 € | 92,40 € |
Das Kegelrollenlager 32312 von FAG Wälzlager nimmt hohe radiale sowie axiale Kräfte auf und besitzt die Hauptabmessungen 60 x 130 x 48,5 mm.
Das Kegelrollenlager 32312 ist als einreihiges Wälzlager für mechanische Lagerungen konzipiert. Dieses komplette Kegelrollenlager von FAG Wälzlager besteht aus dem Innenring mit Rollensatz sowie dem zugehörigen Außenring. Durch die konisch zueinander geneigten Laufbahnen und Rollen nimmt das Bauteil kombinierte Belastungen auf. Es ist in der Normaltoleranz P0/PN bzw. ABEC 1 gefertigt. Konstruktionen im Maschinen- und Anlagenbau nutzen die gezielte Führung der Rollen im Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper auf Abstand hält.
Das Kegelrollenlager 32312 kommt vor allem in Lagerstellen zum Einsatz, an denen hohe Radialkräfte gemeinsam mit einseitig wirkenden Axialkräften auftreten. Solche Bedingungen entstehen typischerweise in Wellenlagerungen mit kombinierten Kraftvektoren. Da einreihige Kegelrollenlager Axialkräfte konstruktionsbedingt nur in einer Richtung aufnehmen können, erfolgt der Einbau in der Praxis paarweise in angestellter Anordnung spiegelbildlich gegenüber einem zweiten Wälzlager. Auf diese Weise lässt sich die Welle in beiden axialen Richtungen führen.
Der verbaute Stahlblechkäfig hält die kegelstumpfförmigen Wälzkörper auf Abstand und führt sie gleichmäßig auf der Innenringlaufbahn. Diese Käfigausführung zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei formstabiler Bauweise aus. Sie eignet sich für den vorgesehenen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +120 Grad. Zudem lässt die offene Konstruktion des Käfigs dem Schmierstoff ausreichend Raum, um alle Kontaktflächen am Führungsbord und an den Laufbahnen gleichmäßig zu benetzen.
Dieses Wälzlager verfügt über einen Innendurchmesser von 60 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm und eine Gesamtbreite von 48,5 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen definieren den benötigten Bauraum auf der Welle und im Lagergehäuse. Prüfen Sie vor dem Einbau, ob Anschlussmaße und Anlaufschultern exakt zu diesen Werten passen.
Durch die kegelige Geometrie der Laufbahnen nimmt das Lager gleichzeitig hohe Radiallasten und einseitig gerichtete Axiallasten auf. Die Kraftübertragung erfolgt über den Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahnen. Zur Aufnahme von Axialkräften aus beiden Richtungen müssen Sie in der Konstruktion ein zweites Kegelrollenlager spiegelbildlich gegenstellen.
Das Bauteil eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad. Der integrierte Stahlblechkäfig behält in dieser Temperaturspanne seine mechanische Stabilität. Achten Sie bei der Auslegung der Schmierung darauf, dass das verwendete Schmierfett oder Schmieröl ebenfalls für diesen Temperaturbereich freigegeben ist.
Die Einstufung in die Toleranzklasse P0 bzw. PN entspricht der internationalen Normalklasse für Industrie-Wälzlager, die im US-amerikanischen Raum als ABEC 1 bezeichnet wird. Sie definiert zulässige Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten für Ringe und Lagerbreite. Diese Präzisionsklasse genügt den Anforderungen der meisten Anwendungen im klassischen Maschinen- und Anlagenbau.
Bei einreihigen Kegelrollenlagern ist die Lagerluft nicht ab Werk fest vorgegeben, sondern wird erst bei der Montage durch das axiale Anstellen gegen ein Gegenlager definiert. Über Einstellscheiben, Wellenmuttern oder Gehäusedeckel lässt sich das erforderliche Betriebsspiel oder eine gezielte Vorspannung für den jeweiligen Einsatzfall justieren.
Das Lager besteht aus zwei trennbaren Hauptelementen: dem Innenring mit Rollenkranz und dem separaten Außenring. Diese Bauart ermöglicht es Ihnen, Außenring und Innenring unabhängig voneinander in das Gehäuse beziehungsweise auf die Welle einzupassen. Das erleichtert den Montageablauf und spätere Inspektionsarbeiten.
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