NACHI
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Kegelrollenlager 32010 J von NACHI (50x80x20 mm) nimmt kombinierte Radial- und Axialkräfte auf und eignet sich für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Kegelrollenlager 32010 J ist ein einreihiges Wälzlager der Marke NACHI mit den Hauptabmessungen 50 mm Bohrung, 80 mm Außendurchmesser sowie 20 mm Breite. Durch die kegelige Anordnung der Wälzkörper nimmt das Bauteil gleichzeitig hohe radiale und einseitig wirkende axiale Kräfte auf. Als komplettes Kegelrollenlager in Standardausführung besteht die Einheit aus Innenring mit Rollensatz sowie dem zugehörigen Außenring. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Kegelrollen auf der Laufbahn.
Das Kegelrollenlager 32010 J eignet sich für industrielle Lagerstellen, an denen kombinierte Belastungen aus radialer und einseitig axialer Richtung gleichzeitig wirken. Konstrukteure nutzen diese einreihige Ausführung im allgemeinen Maschinenbau sowie bei gelagerten Wellen, wobei meist ein zweites Gegenlager die axiale Gegenführung übernimmt.
Die trennbare Bauform erleichtert die Montage, da Außenring und Innenring mit dem Rollenkranz unabhängig voneinander auf Welle und Gehäuse montiert werden können.
Der integrierte Stahlblechkäfig hält die Kegelrollen auf Abstand und erlaubt den Einsatz in einem Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius. Diese Ausführung hält mechanischen Beanspruchungen im industriellen Dauereinsatz stand. Mit der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 erfüllt das Lager die üblichen Standardanforderungen an Maß- und Rundlaufgenauigkeit. Für die fachgerechte Auswahl sollten neben den Anschlussmaßen von 50x80x20 mm auch die passende Schmierung und axiale Lagereinstellung beim Einbau berücksichtigt werden.
Mit einem Innendurchmesser von 50 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm und einer Gesamtbreite von 20 mm besitzt das Lager standardisierte metrische Abmessungen. Diese Maße beziehen sich auf die komplette Einheit aus Innenring, Rollensatz und Außenring. Bei der Montage sind diese Anschlussmaße an Welle und Gehäusebohrung exakt einzuhalten.
Durch die Schrägstellung der Kegelrollen überträgt das Bauteil gleichzeitig hohe Radialkräfte und einseitig gerichtete Axialkräfte. Um auch Axialbelastungen aus der Gegenrichtung abzustützen oder die erforderliche Vorspannung zu erzeugen, wird in der Praxis ein zweites Kegelrollenlager spiegelbildlich auf der Welle angestellt.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser thermischen Spanne behalten die Wälzkörper und der verbaute Stahlblechkäfig ihre formstabile Funktion. Für den tatsächlichen Temperatureinsatz ist stets darauf zu achten, dass auch der verwendete Schmierstoff für die entsprechenden Betriebstemperaturen spezifiziert ist.
Die Angabe P0 beziehungsweise ABEC 1 definiert die Normaltoleranz für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit von Wälzlagern. Sie entspricht dem gängigen Industriestandard und genügt den Anforderungen der meisten Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau. Höhere Genauigkeitsklassen sind nur bei extremen Drehzahlen oder speziellen Werkzeugmaschinenführungen erforderlich.
Bauartbedingt sind Außenring und Innenring mit Rollensatz nicht fest miteinander verbunden. Diese Eigenschaft erleichtert den getrennten Einbau von Außen- und Innenring auf Welle und Gehäuse. Nach dem Einpressen werden die Ringe beim Zusammenbau zusammengeführt und das Betriebsspiel wird über die axiale Anstellung justiert.
Ein Käfig aus gepresstem Stahlblech zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher Festigkeit aus. Er führt die Kegelrollen entlang der Laufbahnen und verhindert den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander. Zudem bleibt er unempfindlich gegenüber gängigen Industrieölen und Schmierfetten im vorgegebenen Temperaturbereich.
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