FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 1,20 € | 22,83 € |
| 25 | 2,40 € | 21,63 € |
| 50 | 3,61 € | 20,42 € |
Das Kegelrollenlager 30207 von FAG nimmt hohe Radial- und Axialkräfte auf und besitzt die Hauptabmessungen 35 x 72 x 18,25 mm.
Mit dem Kegelrollenlager 30207 steht ein einreihiges Rollenlager in Standardausführung für anspruchsvolle mechanische Lagerungen zur Verfügung. Durch den Linienkontakt der kegelförmigen Wälzkörper eignet sich dieses Wälzlager für kombinierte Belastungen, bei denen Radialkräfte gleichzeitig mit Axialkräften in einer Richtung auftreten. Die Fertigung erfolgt in der Normaltoleranz P0/PN (entsprechend ABEC 1). Ein formstabiler Stahlblechkäfig führt die kegeligen Rollen auf der Laufbahn des Innenrings und hält sie auf gleichmäßigem Abstand.
Diese Bauform nimmt Axialkräfte konstruktionsbedingt ausschließlich in einer Richtung auf. Aus diesem Grund erfolgt der Einbau in der Praxis typischerweise paarweise in O- oder X-Anordnung spiegelbildlich zu einem zweiten Lager, um die axiale Führung der Welle in beiden Richtungen darzustellen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad Celsius, wodurch die Lagerkomponente die thermischen Anforderungen üblicher industrieller Anwendungen erfüllt.
Das Lager ist nicht selbsthaltend aufgebaut, wodurch sich der Innenring samt Rollenkranz und der Außenring getrennt voneinander montieren lassen. Diese Konstruktion vereinfacht Montageabläufe sowie Wartungsarbeiten in geschlossenen Gehäusen. Bei der Installation stellen Monteure das gewünschte Betriebsspiel oder eine definierte Vorspannung über das axial angestellte Gegenlager ein. Für den laufenden Betrieb sind eine Schmierstoffversorgung sowie eine anwendungsspezifische Gehäuseabdichtung vorzusehen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm sowie eine Gesamtbreite von 18,25 mm auf. Diese metrischen Hauptabmessungen entsprechen der genormten Baureihe 302 und ermöglichen einen passgenauen Austausch in entsprechenden Lagersitzen.
Durch die schräg gestellten Rollenbahnen nimmt das Lager hohe radiale Lasten sowie axiale Kräfte aus einer Richtung auf. Zur Aufnahme beidseitiger Axialbelastungen müssen Sie zwei Kegelrollenlager paarweise gegeneinander anstellen, beispielsweise in X- oder O-Anordnung.
P0 beziehungsweise PN steht für die herkömmliche Standard-Toleranzklasse bei metrischen Wälzlagern, die im angloamerikanischen Raum der Einstufung ABEC 1 gleicht. Sie deckt die regulären Anforderungen an Maß-, Form- und Laufgenauigkeit im allgemeinen Maschinenbau ab.
Die Ausführung mit formstabilem Stahlblechkäfig ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieser Spanne behalten die Lagerringe und Kegelrollen ihre Maßstabilität. Der tatsächlich nutzbare Bereich hängt zusätzlich vom verwendeten Schmierfett oder Schmieröl ab.
Bei einreihigen Kegelrollenlagern ist die Lagerluft kein fester Fertigungswert, da Innen- und Außenring getrennt montiert werden. Sie stellen das Betriebsspiel oder eine gewünschte Vorspannung erst beim Einbau durch das axiale Anstellen gegen das zweite Lager im Gehäuse ein.
Dieses Kegelrollenlager verfügt über einen Käfig aus Stahlblech. Er hält die kegeligen Rollen auf gleichmäßigem Abstand zueinander und verhindert ein Aneinanderreiben der Wälzkörper, was für einen vibrationsarmen Lauf und eine geordnete Führung sorgt.
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