KOYO
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Das Kegelrollenlager 32232 JR von JTEKT-KOYO nimmt bei Maßen von 160x290x80 mm hohe kombinierte Radial- und Axiallasten mit verstärkter Kapazität auf.
Das Kegelrollenlager 32232 JR ist ein einreihiges Wälzlager in Standardanordnung für schwere industrielle Lagerungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses komplette Kegelrollenlager durch eine Ausführung mit verstärkter Kapazität aus. Mit einer Bohrung von 160 mm, einem Außendurchmesser von 290 mm sowie einer Breite von 80 mm führt der Stahlblechkäfig die kegelstumpfförmigen Rollen gleichmäßig auf den Laufbahnen. Die Konstruktion nimmt gleichzeitig radiale Lasten und einseitig wirkende axiale Kräfte im Betrieb auf.
Dieses Lager dient vor allem der Aufnahme hoher Belastungen bei kombinierten Radial- und Axialkräften. Durch den Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahnen bewältigt die Einheit hohe Kräfte. Da einreihige Kegelrollenlager Axialkräfte konstruktionsbedingt nur in einer Richtung aufnehmen können, erfolgt die Montage in der Praxis meist paarweise in X- oder O-Anordnung gegen ein zweites Lager. Die offene Bauform ermöglicht zudem eine gezielte Zufuhr von Schmierstoff über externe Schmiersysteme.
Die Variante mit verstärkter Kapazität bietet einen tragfähigeren Rollensatz innerhalb der genormten Hauptabmessungen. Vor dem Einbau sind die Umgebungsbedingungen abzugleichen: Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ausgelegt. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1, was standardisierten Industrieanforderungen entspricht. Weil Außenring und Innenring mit Rollenkranz getrennt montierbar sind, lässt sich das Lagerspiel beim Einbau über die axiale Anstellung einstellen.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 160 mm, einen Außendurchmesser von 290 mm und eine Gesamtbreite von 80 mm. Es handelt sich um ein komplettes, einreihiges Kegelrollenlager. Durch diese metrischen Hauptabmessungen lässt sich das Bauteil passgenau in genormte Gehäuse- und Wellensitze integrieren.
Eine verstärkte Kapazität kennzeichnet eine konstruktive Anpassung des inneren Aufbaus. Durch optimierte Rollenabmessungen nimmt das Bauteil höhere Betriebsbelastungen auf als eine Grundausführung gleicher Baugröße. Dies erhöht die Belastbarkeit bei starken radialen und axialen Kräften im industriellen Betrieb.
Der zulässige Temperaturbereich für das Kegelrollenlager liegt zwischen -30 und +120 Grad. Begrenzt wird dieses Fenster durch die Formstabilität des Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie den verwendeten Stahlblechkäfig. Bei der Auswahl des Schmierstoffs sollten Sie darauf achten, dass dieser für die auftretenden Betriebstemperaturen freigegeben ist.
Die Bauform eines Kegelrollenlagers ist nicht selbsthaltend ausgeführt. Der Innenring bildet zusammen mit dem Rollenkranz und dem Stahlblechkäfig eine Einheit, während der Außenring separat abnehmbar ist. Diese Konstruktion erlaubt es, Innen- und Außenring getrennt voneinander auf Welle und Gehäuse zu montieren.
Der Käfig aus Stahlblech hält die kegelstumpfförmigen Rollen in definiertem Abstand und verhindert deren Berührung untereinander. Dadurch verteilt sich die Last gleichmäßig auf den gesamten Rollensatz. Zudem führt er die Wälzkörper sicher in der lastfreien Zone der Laufbahn.
Das Lager ist nach der Standard-Toleranzklasse P0 bzw. PN gefertigt, was nach US-Norm der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse definiert zulässige Abweichungen bezüglich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit für den industriellen Einsatz im Maschinenbau.