SKF
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| 30 | 6,76 € | 60,84 € |
Kegelrollenl. Innenteil 594 A von SKF mit 95,25 mm Bohrung und 36,322 mm Breite für kombinierte Radial- und Axialkräfte im Maschinenbau.
Das Kegelrollenl. Innenteil 594 A von SKF bildet die innere Funktionseinheit eines zerlegbaren Kegelrollenlagers. Die Komponente besteht aus dem Innenring und dem geführten Rollenkranz mit kegeligen Wälzkörpern. Mit einer Bohrung von 95,25 mm und einer Breite von 36,322 mm entspricht dieses Lagerbauteil gängigen zölligen Standardmaßen. Die Kombination mit einem abgestimmten Außenring komplettiert das Wälzlager, sodass kombinierte Lasten aufgenommen und weitergeleitet werden können.
Dieses Innenteil ist für Lagerstellen konzipiert, die gleichzeitig hohen Radialkräften und einseitig wirkenden Axialbelastungen standhalten müssen. Einsatzbereiche finden sich vor allem in Industriegetrieben sowie im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau. Da einreihige Kegelrollenlager konstruktionsbedingt Axialkräfte nur in einer Richtung aufnehmen, erfolgt der Einbau im Betrieb üblicherweise spiegelbildlich angestellt gegen ein zweites Lager. Diese Anordnung dient dazu, die Welle in beiden axialen Richtungen zu führen.
Der getrennte Aufbau von Innenring samt Rollensatz und separat gefertigtem Außenring erleichtert Montage und Wartung deutlich. Das Innenteil lässt sich vorab unabhängig vom Gehäuse auf den jeweiligen Wellensitz montieren. Vor dem Aufziehen empfiehlt sich die gründliche Prüfung des Lagersitzes auf Maßhaltigkeit und Sauberkeit. Die endgültige Lagerluft wird erst beim Zusammenbau über das axiale Anstellen gegen das Gegenlager reguliert. Zudem trägt das sorgfältige Einbringen des passenden Schmierstoffs während des Einbaus zur Funktionsfähigkeit der Laufflächen bei.
Das Bauteil umfasst den Innenring mitsamt dem geführten Kegelrollensatz. Als offene Baugruppe benötigt es zur vollständigen Lagerfunktion einen passenden, separat gewählten Außenring. Diese getrennte Bauweise erleichtert Montageabläufe und spätere Wartungsarbeiten an Welle und Gehäuse.
Das Lagerinnenteil verfügt über eine Bohrung von 95,25 mm und eine Bauteilbreite von 36,322 mm. Diese zölligen Hauptabmessungen sind typisch für internationale Baureihen im schweren Maschinenbau sowie im Bereich der industriellen Antriebstechnik.
Kegelrollenlager sind konstruktiv zerlegbar. Hersteller bieten Innenringe mit Rollensatz und Außenringe oft getrennt an, um flexible Kombinationen für unterschiedliche Gehäuse- und Wellensitze zu ermöglichen. Bei Instandsetzungen reicht zudem oft der gezielte Austausch der stärker beanspruchten Baugruppe.
Durch die schräg gestellten Laufflächen der Kegelrollen nimmt das Bauteil Axialkräfte kombiniert mit Radialkräften auf. Die axiale Kraftaufnahme erfolgt konstruktionsbedingt in eine Richtung. In Konstruktionen wird daher üblicherweise ein zweites Kegelrollenlager als Gegenlager spiegelbildlich angestellt.
Das offene Lagerbauteil erfordert eine auf die Betriebsbedingungen abgestimmte Schmierung mit Fett oder Öl. Eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung trägt dazu bei, dass die Kontaktflächen an Rollen und Borden benetzt bleiben und Reibung im Betrieb verringert wird.
Die interne Lagerluft entsteht erst bei der Montage durch das axiale Anstellen gegen das Gegenlager. Zur Einstellung dienen meist Passscheiben oder Wellenmuttern, um das erforderliche Betriebsspiel oder eine definierte Vorspannung für den Einsatz abzustimmen.
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