NACHI
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Das Kegelrollenlager 32016 J von NACHI (80x125x29 mm) nimmt hohe radiale und einseitig axiale Kräfte im Maschinenbau auf.
Das einreihige Kegelrollenlager 32016 J ist ein zerlegbares Wälzlager, das für kombinierte Lasten aus radialer und axialer Richtung ausgelegt ist. Die Abmessungen betragen 80 mm Innendurchmesser, 125 mm Außendurchmesser sowie eine Breite von 29 mm. Gefertigt von NACHI in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), führt ein stabiler Stahlblechkäfig die konischen Rollen gleichmäßig auf den Laufbahnen. Da Innen- und Außenring getrennt montiert werden können, erleichtert diese Bauform den passgenauen Einbau in Wellenlagerungen.
Das Kegelrollenlager 32016 J kommt vor allem in Wellenlagerungen zum Einsatz, bei denen kombinierte Belastungen aus zwei Richtungen auftreten. Durch die schräg gestellten Rollenbahnen nimmt die Konstruktion hohe Radialkräfte und einseitige Axialkräfte auf. Häufig wird das Lager paarweise spiegelbildlich angestellt, um Führungskräfte in beide Richtungen aufzunehmen und ein definiertes Lagerspiel einzustellen.
Bei der Montage dieses Kegelrollenlagers montieren Sie Innenring mit Rollensatz und Außenring separat auf Welle und Gehäuse. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 deckt die gängigen Genauigkeitsanforderungen im industriellen Einsatz ab. Der eingebaute Stahlblechkäfig ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ausgelegt. Beachten Sie bei der Auslegung, dass die axiale Lagerluft erst beim Einbau durch die Anstellung gegen ein Gegenlager justiert wird.
Dieses Wälzlager weist einen Innendurchmesser von 80 mm, einen Außendurchmesser von 125 mm und eine Gesamtbreite von 29 mm auf. Dank dieser genormten Abmessungen passt das Lager in entsprechende Gehäuse- und Wellensitze im industriellen Maschinenbau, bei denen kompakte Baubreite mit hoher Kraftaufnahme kombiniert werden soll.
Einreihige Kegelrollenlager nehmen gleichzeitig hohe Radialkräfte sowie Axialkräfte aus einer Richtung auf. Die kegelförmigen Rollen leiten die wirkenden Kräfte schräg zur Lagerachse weiter. Für die Aufnahme beidseitiger Axialkräfte werden in der Regel zwei Kegelrollenlager spiegelbildlich zueinander montiert und gegeneinander angestellt.
Das Kegelrollenlager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad ausgelegt. Dieser Temperaturbereich wird durch die Maßstabilität der Bauteile und den integrierten Stahlblechkäfig bestimmt. Bei der Auslegung der Schmierung sollten Sie Schmierfette oder Schmieröle wählen, die diesen Einsatzbereich thermisch abdecken.
P0 beziehungsweise PN steht für die internationale Normaltoleranz von Wälzlagern, die im US-amerikanischen Raum als ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Klasse definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten für Standardanwendungen im Maschinenbau, bei denen keine extremen Hochgenauigkeiten gefordert sind.
Kegelrollenlager sind konstruktiv nicht selbsthaltend aufgebaut. Der Innenring bildet zusammen mit dem Stahlblechkäfig und dem Rollensatz eine Einheit, während der Außenring bordlos abnehmbar bleibt. Diese Trennbarkeit erleichtert den sequenziellen Einbau sowie Inspektions- und Wartungsarbeiten an Gehäuse und Welle.
Die betriebliche Lagerluft ist bei einreihigen Kegelrollenlagern nicht ab Werk fest vorgegeben. Sie wird erst während der Montage über die axiale Anstellung des Innen- oder Außenrings gegenüber dem zweiten Lager bestimmt. Auf diese Weise lässt sich das Betriebsspiel oder eine gewünschte Vorspannung exakt festlegen.
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