KOYO
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Das einreihige Kegelrollenlager 32214 JR von JTEKT-KOYO kombiniert 70 mm Bohrung mit verstärkter Kapazität für anspruchsvolle radiale und axiale Belastungen.
Das Kegelrollenlager 32214 JR ist ein einreihiges Rollenlager mit kegeligen Wälzkörpern für kombinierte Belastungen. Die Einheit besteht aus Außenring, Innenring und geführtem Stahlblechkäfig. Gefertigt aus 100Cr6-Wälzlagerstahl deckt die Konstruktion einen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ab. Mit den Hauptabmessungen 70 mm Bohrungsdurchmesser, 125 mm Außendurchmesser sowie 33,25 mm Breite erfüllt das Bauteil die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Konstrukteure nutzen die offene Bauform für anpassbare Schmierkonzepte in Getrieben und Antriebssträngen.
Dieses Wälzlager nimmt gleichzeitig hohe radiale Kräfte und einseitig wirkende Axialkräfte auf. Durch die schräg gestellten Laufbahnen leitet das Lager Stoß- und Dauerbelastungen in das Gehäuse ab. Typische Anwendungen finden sich im Getriebebau sowie in allgemeinen Wellen- und Achslagerungen mit kombinierten Lastrichtungen. Da einreihige Kegelrollenlager Axialkräfte nur in einer Richtung aufnehmen, montieren Betriebe meist ein zweites spiegelbildlich angeordnetes Lager auf der Welle. Das ermöglicht eine gezielte Einstellung des Betriebsspiels.
Die Ausführung mit verstärkter Kapazität bietet vergrößerte Kontaktflächen zwischen Laufbahnen und Rollen. Diese Innengeometrie steigert die Tragfähigkeit bei identischen Hauptmaßen von 70x125x33,25 mm. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und hält mechanischen Belastungen stand. Da das Lager zerlegbar ist, lassen sich Innenring und Außenring unabhängig voneinander auf Welle und Gehäuse montieren. Das vereinfacht Instandhaltung und Montage bei beengten Platzverhältnissen in Industrieanlagen.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 125 mm und eine Gesamtbreite von 33,25 mm. Diese metrischen Maße definieren den erforderlichen Bauraum auf der Welle sowie im Gehäusesitz. Die Fertigung erfolgt nach der normalen Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 für Standardpassungen im Maschinenbau.
Der zulässige Betriebsbereich erstreckt sich von -30 bis +120 Grad Celsius. Sowohl der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig unterstützen die Formstabilität innerhalb dieser thermischen Grenzen. Bei der Auswahl des Schmierstoffs müssen Konstrukteure darauf achten, dass Fett oder Öl für das gewählte Temperaturfenster ausgelegt sind.
Die Kennzeichnung JR bezeichnet eine Ausführung mit verstärkter Tragfähigkeit und optimierten Innenabmessungen der Laufbahnen. Trotz gleicher äußerer Anschlussmaße überträgt das Rollenlager höhere Lasten als Standardvarianten. Zusätzlich kennzeichnet der Zusatz die Austauschbarkeit metrischer Baugruppen nach internationalen Standards, was Planung und Ersatzteilbeschaffung vereinfacht.
Bei diesem Wälzlager bilden Innenring, Käfig und Kegelrollen eine feste Einheit, während der bordlose Außenring separat vorliegt. Diese Konstruktion erleichtert das Einpressen in Gehäuse und das Aufziehen auf Wellen. Monteure können beide Ringe getrennt erwärmen oder mechanisch fügen, bevor die Baugruppen zueinander angestellt werden.
Einreihige Kegelrollenlager erfordern ein Gegenlager auf derselben Welle, das die axiale Gegenkraft aufnimmt. Techniker stellen über Passscheiben, Wellenmuttern oder Einstellschrauben das gewünschte Betriebsspiel ein. Die korrekte Anstellung verhindert unzulässigen Schlupf, verringert Betriebsgeräusche und verteilt Lasten gleichmäßig auf alle Kegelrollen des Lagersatzes.
Ringe und Rollenkörper bestehen aus klassischem Wälzlagerstahl der Sorte 100Cr6. Dieser durchgehärtete Stahl zeichnet sich durch hohe Druckfestigkeit und Verschleißbeständigkeit aus. Zur Führung der Wälzkörper dient ein profilierter Stahlblechkäfig, der die Rollen formstabil auf Abstand hält.