KOYO
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Das Kegelrollenlager 32017 JR von JTEKT-KOYO nimmt bei den Maßen 85x130x29 mm hohe radiale sowie einseitig axiale Belastungen im Maschinenbau auf.
Beim Kegelrollenlager 32017 JR handelt es sich um ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Die Ausführung bietet eine verstärkte Kapazität für mechanische Beanspruchungen. Mit einer Bohrung von 85 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm und einer Breite von 29 mm entspricht das Bauteil den Standard-Einbaumaßen. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf den Laufbahnen.
Konstrukteure nutzen dieses einreihige Rollenlager vorrangig dort, wo gleichzeitig hohe Radialkräfte und einseitig wirkende Axialkräfte auftreten. Typische Einsatzbereiche finden sich in Industriegetrieben und Lagerungen mit kombinierten Lasten. Da ein einzelnes Kegelrollenlager Axialkräfte bauartbedingt nur in einer Richtung aufnimmt, erfolgt die Montage in der Praxis meist paarweise in X- oder O-Anordnung mit einem gegengestellten zweiten Lager, um eine beidseitige Führung zu ermöglichen.
Die Ausführung mit verstärkter Kapazität ist für eine gesteigerte Tragfähigkeit im Betrieb ausgelegt. Als komplettes Kegelrollenlager lässt sich der Innenring samt Rollensatz getrennt vom Außenring montieren. Bei der Konstruktion ist die Schmierung über die umliegende Baugruppe einzuplanen, da das Lager offen ausgeführt ist. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad Celsius.
Mit einer Bohrung von 85 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm sowie einer Gesamtbreite von 29 mm entspricht das Wälzlager den gängigen Abmessungen. Diese Dimensionen erlauben den passgenauen Einbau in Getriebegehäusen und Baugruppen, die für diese Lagergröße vorgesehen sind.
Die Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 definiert die regulären Standardtoleranzen für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Für die meisten Industrieanwendungen und Getriebe bietet diese Genauigkeitsstufe eine zweckmäßige Passungsauslegung für die Wellen- und Gehäusebearbeitung.
Weil ein einreihiges Kegelrollenlager Radiallasten sowie bauartbedingt Axialkräfte nur aus einer axialen Richtung aufnimmt, erfordert die beidseitige Wellenführung ein zweites Gegenlager. Durch eine paarweise Montage in X- oder O-Anordnung werden Axialkräfte beider Richtungen aufgenommen und das Lagerspiel lässt sich einstellen.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad Celsius. Diese Spanne wird durch die Werkstoffeigenschaften des Standard-Wälzlagerstahls (100Cr6) sowie den Stahlblechkäfig bestimmt. Bei der Auslegung ist ein Schmierstoff vorzusehen, der für diesen thermischen Bereich geeignet ist.
Der Käfig besteht aus Stahlblech. Er führt und trennt die kegelförmigen Wälzkörper gleichmäßig auf der Laufbahn, um gegenseitigen Kontakt der Rollen zu vermeiden. Stahlblechkäfige vertragen die im Maschinenbau üblichen Schmierstoffe und Standardbelastungen.
Ringe und Rollen bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Festigkeit gegen Ermüdung im Rollkontakt aus und dient als Standardmaterial für hochbelastete Lagerstellen im Maschinenbau.