NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,99 € | 113,83 € |
| 20 | 11,98 € | 107,84 € |
Das Kegelrollenlager 30315 J von NSK bietet mit 75 mm Bohrung und 160 mm Außendurchmesser eine stabile Lagerung für kombinierte Lasten.
Das Kegelrollenlager 30315 J ist ein einreihiges Wälzlager von NSK, das speziell für die Aufnahme kombinierter Kräfte in Wellenlagerungen konstruiert wurde. Rollenkranz und Außenring sind trennbar ausgeführt, was den getrennten Einbau in Getrieben oder Achskonstruktionen erleichtert. Mit Abmessungen von 75x160x40 mm eignet sich dieses Lager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die kegeligen Rollen auf der Laufbahn und hält den Schmierstoff am Wälzkörper.
Dieses Kegelrollenlager findet seinen Einsatz vor allem dort, wo gleichzeitig hohe Radialkräfte und einseitig wirkende Axialkräfte auftreten. Typische Einsatzfelder sind Industriegetriebe, Pumpen sowie Achslagerungen im allgemeinen Maschinenbau. Da einreihige Kegelrollenlager Axialkräfte bauartbedingt nur in einer Richtung abstützen können, verbauen Konstrukteure das Lager meist paarweise in X- oder O-Anordnung. Diese paarweise Anstellung ermöglicht eine gezielte Einstellung des Betriebsspiels und stützt die Welle gegen wechselnde Beanspruchungen ab.
Für den Betrieb bei Temperaturen von -30 bis +120 Grad ist der verbaute Stahlblechkäfig ausgelegt, der auch bei thermischer Beanspruchung formstabil bleibt. Das komplette Kegelrollenlager ist in der Standard-Toleranzklasse P0 (entspricht ABEC 1) gefertigt, was gängigen industriellen Genauigkeitsanforderungen entspricht. Die standardisierten Abmessungen betragen 75 mm Bohrungsdurchmesser, 160 mm Außendurchmesser sowie 40 mm Gesamtbreite. Vor der Inbetriebnahme benötigt das offene Lager eine passende Schmierstofffüllung mit Fett oder Öl.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 75 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm sowie eine Gesamtbreite von 40 mm. Diese standardisierten metrischen Dimensionen ermöglichen den passgenauen Einbau in Gehäuse und auf Wellen nach entsprechenden Passungsvorgaben. Das komplette Kegelrollenlager besteht aus dem Innenring mit Rollensatz sowie dem separaten Außenring.
Aufgrund der kegelstumpfförmigen Wälzkörper nimmt das Lager hohe radiale Kräfte sowie einseitig gerichtete axiale Kräfte gleichzeitig auf. Die Lastübertragung erfolgt über den Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahnen. Treten Axialkräfte aus zwei Richtungen auf, erfordert die Lagerung ein zweites, gegengestelltes Kegelrollenlager zur Führung der Welle.
Der zulässige Betriebsbereich dieses Lagers reicht von -30 bis +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Temperaturspanne behalten die Komponenten sowie der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Für den tatsächlichen Einsatz ist zudem darauf zu achten, dass das gewählte Schmiermittel für die vorherrschenden Betriebstemperaturen freigegeben ist.
Die Angabe P0 beziehungsweise ABEC 1 beschreibt die standardmäßige Normaltoleranz für Maß- und Laufgenauigkeit bei Wälzlagern. Lager dieser Klasse decken den Großteil üblicher Maschinenbauanwendungen ab und ermöglichen einen wirtschaftlichen Einsatz bei definierter Rundlaufgenauigkeit nach gängigen Industrienormen.
Die zerlegbare Bauweise erleichtert die Montage und Demontage von Welle und Gehäuse erheblich. Sie können den Außenring separat in die Gehäusebohrung einpressen und den Innenring mit Rollensatz auf die Welle aufbringen. Erst beim Zusammenführen der Bauteile wird die Lagerung komplettiert und das erforderliche Lagerspiel eingestellt.
Das Lager ist mit einem Stahlblechkäfig ausgestattet. Dieser führt die Kegelrollen gleichmäßig auf der Laufbahn des Innenrings und hält den Abstand zwischen den Wälzkörpern konstant. Stahlblechkäfige eignen sich für Standard-Betriebstemperaturen und zeigen sich unempfindlich gegenüber gängigen mineralöl- und synthetikbasierten Schmierstoffen.
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