NACHI
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Kegelrollenlager 30324 von NACHI mit den Maßen 120x260x59,5 mm nimmt hohe Radialkräfte sowie Axialkräfte in einer Richtung auf.
Das Kegelrollenlager 30324 von NACHI ist ein einreihiges Wälzlager in Standardausführung. Es zeichnet sich durch seine kegelstumpfförmigen Rollen aus, die im Linienkontakt auf den Laufbahnen abrollen. Diese Bauform ermöglicht die Übertragung hoher radialer und einseitig axialer Belastungen. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper und hält den Abstand zwischen den Rollen stabil. Mit einem Innendurchmesser von 120 mm, einem Außendurchmesser von 260 mm und einer Breite von 59,5 mm deckt das Lager anspruchsvolle Aufgaben im Maschinenbau ab.
Konstrukteure nutzen das Kegelrollenlager 30324 vor allem in Industriegetrieben und Wellenlagerungen, in denen gleichzeitig hohe Radial- und Axialkräfte wirken. Da ein einreihiges Kegelrollenlager Axialkräfte nur in einer Richtung aufnimmt, wird es typischerweise spiegelbildlich mit einem zweiten Lager angestellt. Innenring mit Rollenkranz und Außenring lassen sich getrennt voneinander montieren. Das erleichtert Montagearbeiten und den Zusammenbau in beengten Einbauräumen.
Dieses Lager entspricht der Standard-Toleranzklasse P0/PN (vergleichbar mit ABEC 1) und genügt den gängigen Anforderungen der industriellen Antriebstechnik. Der verbaute Stahlblechkäfig eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad. Bei der Auslegung sollten Sie die notwendige axiale Lagerluft beachten, die erst beim Einbau durch das Anstellen gegen das Gegenlager justiert wird. Eine sachgerechte Schmierung schützt die offenen Funktionsflächen vor Reibung und vorzeitigem Verschleiß.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 120 mm, einen Außendurchmesser von 260 mm sowie eine Gesamtbreite von 59,5 mm. Es handelt sich um ein komplettes Kegelrollenlager in metrischen Abmessungen, das aus einem Außenring und dem vormontierten Innenring mit Rollensatz besteht.
Aufgrund des Schrägkontakts der kegeligen Rollen nimmt dieses Wälzlager sehr hohe Radialkräfte und gleichzeitig Axialkräfte aus einer Richtung auf. Für die Aufnahme beidseitiger Axialbelastungen ist der paarweise Einbau mit einem zweiten, gegensinnig angestellten Lager erforderlich.
Ja, der Außenring und die innere Baugruppe bestehend aus Innenring, Käfig und Rollen lassen sich trennen. Diese Zerlegbarkeit vereinfacht sowohl die Montage auf der Welle als auch das Einpressen des Außenrings in das umgebende Gehäuse.
Der zulässige Betriebsbereich für das Lager liegt zwischen -30 und +120 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig behält in dieser Temperaturspanne seine Form- und Führungsgenauigkeit. Wichtig ist dabei die Auswahl eines passenden Schmierstoffs, der für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
P0 und PN bezeichnen die reguläre Normaltoleranz für Wälzlager, was im US-amerikanischen System der Klasse ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse legt die zulässigen Abweichungen für Maße, Form und Laufgenauigkeit fest und deckt die Anforderungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau vollkommen ab.
Die Lagerluft ist bei diesem Lagertyp nicht durch die Fertigung fest vorgegeben. Sie wird erst während der Montage durch das gezielte axiale Anstellen gegenüber einem zweiten Kegelrollenlager eingestellt. Konstrukteure nutzen dazu meist Wellenmuttern, Passscheiben oder Gehäusedeckel, um das gewünschte Spiel oder eine Vorspannung zu justieren.
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