NACHI
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Das einreihige Kegelrollenlager 30217 J von NACHI nimmt hohe Radialkräfte sowie einseitige Axiallasten bei standardisierten Abmessungen von 85x150x30,5 mm auf.
Das Kegelrollenlager 30217 J ist ein metrisches Wälzlager in Standardausführung. Es führt Wellen bei kombinierten Lasten, bei denen radiale Kräfte gleichzeitig mit einseitigen Axialkräften auftreten. Mit einer Bohrung von 85 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm und einer Breite von 30,5 mm eignet sich dieses einreihige Lager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Der Artikelumfang umfasst ein komplettes Lager von NACHI, bestehend aus dem Innenring mit Rollensatz sowie dem zugehörigen Außenring.
Konstrukteure setzen dieses Kegelrollenlager vor allem in Lagerungen ein, bei denen schwere Radialkräfte und einseitig gerichtete Axialkräfte wirken. Durch die kegelige Anordnung der Wälzkörper überträgt das Wälzlager Stoßbelastungen stabil auf das Gehäuse. Da ein einzelnes Kegelrollenlager axiale Kräfte nur in einer Richtung aufnimmt, erfolgt der Einbau in der Regel paarweise in X- oder O-Anordnung gegenüber einem zweiten Lager. Damit lässt sich die axiale Führung rotierender Wellen einstellen.
Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Kegelrollen bei Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad. Gleichzeitig hält der Käfig das Eigengewicht der rotierenden Einheit gering. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 entspricht dem Standard für Normaltoleranzen bei Rundlauf und Maßhaltigkeit. Da das Lager zerlegbar ist, lassen sich Innenring und Außenring separat montieren. Die betriebliche Lagerluft stellt sich erst beim Einbau über die axiale Vorspannung ein.
Mit einem Innendurchmesser von 85 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm sowie einer Gesamtbreite von 30,5 mm entspricht dieses Modell genormten Standardmaßen. Durch diese Abmessungen lässt sich das Wälzlager in bestehende Konstruktionen einpassen. Der Artikelumfang umfasst das vollständige Lager, also den Innenring mit Kegelrollensatz und Käfig sowie den passenden Außenring.
Einreihige Kegelrollenlager nehmen gleichzeitig radiale Kräfte und axiale Kräfte aus einer Richtung auf. Die schräg gestellten Laufbahnen leiten kombinierte Belastungen gezielt ab. Treten wechselnde oder beidseitige Axialkräfte auf, montieren Fachkräfte ein zweites Lager spiegelbildlich in O- oder X-Anordnung. Auf diese Weise lässt sich die Welle in beide Axialrichtungen führen.
Für dieses Kegelrollenlager von NACHI ist ein Betriebsbereich von -30 bis +120 Grad spezifiziert. In dieser Spanne behalten die metallischen Lagerkomponenten und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Bei der Auswahl des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass das gewählte Schmierfett oder Schmieröl für die jeweilige Einsatztemperatur der Anwendung freigegeben ist.
Kegelrollenlager sind nicht selbsthaltend aufgebaut, wodurch sich der Außenring vom vormontierten Innenring mit Rollensatz trennen lässt. Diese Bauart erleichtert die Montage und Inspektion im Gehäuse. Fachkräfte pressen den Außenring separat in die Gehäusebohrung ein und montieren den Innenring auf der Welle, bevor beide Baugruppen beim Zusammenbau zusammengeführt werden.
Bei einreihigen Kegelrollenlagern ist die Lagerluft nicht ab Werk fest vorgegeben. Das Betriebsspiel ergibt sich erst bei der Montage durch das axiale Anstellen gegen ein Gegenlager. Über Wellenmuttern, Distanzringe oder Passscheiben wird die gewünschte axiale Vorspannung oder ein definiertes Lagerspiel eingestellt, was einen schwingungsarmen Lauf unterstützt.
Mit der Toleranzklasse P0 (äquivalent zu ABEC 1 oder Normaltoleranz PN) werden Maß- und Rundlauftoleranzen für metrische Wälzlager nach Standardvorgaben definiert. Diese Genauigkeitsklasse deckt die üblichen Anforderungen an Passungen und Drehbewegungen im Maschinenbau ab, ohne dass Sonderpassungen am Wellensitz erforderlich sind.
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