ZEN
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Das einreihige Kegelrollenlager 32207 mit den Maßen 35 x 72 x 24,25 mm nimmt kombinierte Radial- und Axialkräfte auf.
Das Kegelrollenlager 32207 ist ein einreihiges Rollenlager der Standardausführung für mechanische Lagerungen. Dieses komplette Kegelrollenlager von ZEN besteht aus dem Innenring samt Rollensatz sowie dem zugehörigen Außenring. Durch die kegelige Geometrie der Wälzkörper eignet sich das Bauteil für kombinierte Belastungen, bei denen Radialkräfte und Axialkräfte gleichzeitig auf die Welle wirken. Die Konstruktion ermöglicht eine getrennte Montage beider Lagerringe, was den Einbau in Gehäuse und auf Wellen erleichtert.
Mechanische Konstruktionen nutzen dieses Bauteil vorrangig für kombinierte Belastungen. Das Kegelrollenlager nimmt gleichzeitig radiale Tragkräfte und einseitig wirkende Axialkräfte auf. Weil ein einzelnes Lager Axiallasten nur in einer Richtung abstützt, erfolgt der Einbau in der Regel paarweise gegen ein zweites Lager. Die kegelförmigen Rollen laufen linienförmig an den Laufbahnen ab, was der Lagerung eine hohe Steifigkeit verleiht.
Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper mit geringem Eigengewicht auf der Innenringlaufbahn. Er eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad Celsius. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 kennzeichnet die genormte Normaltoleranz für industrielle Wälzlager. Diese Standardtoleranz definiert Grenzmaße für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlaufgenauigkeit. Dadurch lässt sich das Lager mit entsprechenden Passungen auf Wellen mit 35 mm Durchmesser sowie in Gehäusen mit 72 mm Bohrungsdurchmesser verbauen.
Mit einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm und einer Gesamtbreite von 24,25 mm folgt das Bauteil genormten metrischen Maßen. Diese Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in Gehäuse sowie auf Wellen. Konstrukteure nutzen diese standardisierten Werte für die Auslegung der umgebenden Bauteile.
Konstruktionsbedingt nimmt dieses einreihige Rollenlager gleichzeitig hohe Radialkräfte und Axialkräfte aus einer Richtung auf. Die kegelige Anordnung der Wälzkörper leitet kombinierte Kräfte schräg über die Laufbahnen weiter. Um axiale Gegenkräfte abzufangen, montieren Anwender in der Praxis üblicherweise ein zweites Lager spiegelbildlich auf der Welle.
Der zulässige Temperaturbereich für dieses Kegelrollenlager erstreckt sich von -30 bis +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser thermischen Grenzen behalten Werkstoff und Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Für einen sicheren Betrieb ist die Wahl eines Schmierstoffs entscheidend, der die geforderten Eigenschaften im gesamten Temperaturbereich beibehält.
Die Bezeichnungen P0, PN und ABEC 1 beschreiben die Standard-Toleranzklasse für Industrie-Wälzlager. Sie legt zulässige Abweichungen für Maßgenauigkeit, Formgenauigkeit sowie Rundlauf der Lagerringe fest. Bauteile dieser Klasse erfüllen die gewöhnlichen Genauigkeitsanforderungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau, ohne dass kostenintensive Sondertoleranzen erforderlich sind.
Kegelrollenlager sind konstruktiv nicht selbsthaltend aufgebaut. Der Innenring bildet zusammen mit dem Stahlblechkäfig und den Kegelrollen eine feste Einheit, während der Außenring separat abnehmbar bleibt. Diese getrennte Bauweise erleichtert die Montage und Demontage an Maschinen, da beide Ringe unabhängig voneinander auf Welle oder Gehäuse eingepresst werden können.
In diesem Modell kommt ein Stahlblechkäfig zum Einsatz. Er hält die rollenden Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Rollen untereinander. Das gestanzte Stahlblech zeichnet sich durch geringes Gewicht sowie gute Schmierstoffdurchlässigkeit im Dauerbetrieb aus.
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