NKE
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Das Kegelrollenlager 30312 von NKE Steyr nimmt kombinierte Kräfte auf und bietet mit 60x130x33,5 mm robuste Laufeigenschaften für industrielle Anwendungen.
Das Kegelrollenlager 30312 ist ein einreihiges Wälzlager von NKE Steyr, das für die gleichzeitige Aufnahme hoher radialer und einseitig wirkender axialer Belastungen konstruiert ist. Mit einem Innendurchmesser von 60 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm und einer Breite von 33,5 mm kommt diese Ausführung als komplettes Lager inklusive Außenring und Innenringbaugruppe zum Einsatz. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die kegeligen Rollen auf den Laufbahnen und unterstützt den Betrieb in Getrieben sowie im allgemeinen Maschinenbau.
Dieses einreihige Lager eignet sich vor allem für Wellenlagerungen, bei denen Radialkräfte mit definierten Axialschüben zusammentreffen. Häufige Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau sowie bei Industrieachsen mit kombinierten Lasten. Da ein einzelnes Kegelrollenlager axiale Kräfte nur in einer Richtung aufnimmt, montieren Konstrukteure üblicherweise ein zweites Lager spiegelbildlich gegenüber. Diese paarweise Anstellung in O- oder X-Anordnung unterstützt eine steife Wellenführung unter wechselnden Axialbelastungen.
Die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) definiert die normale Maß- und Laufgenauigkeit für standardisierte Industrieanwendungen. In Kombination mit dem formstabilen Stahlblechkäfig deckt das Bauteil einen zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ab. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass das Lager nicht selbsthaltend ist: Der Außenring lässt sich getrennt vom Innenring mit Rollensatz montieren, was den Einbau vereinfacht, jedoch das gezielte Einstellen des Betriebsspiels erfordert.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 60 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm sowie eine Gesamtbreite von 33,5 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den direkten Einbau in genormte Lagergehäuse und auf passende Wellensitze im industriellen Maschinen- und Getriebebau.
Für dieses Wälzlager ist ein Betriebstemperaturbereich von -30 bis +120 Grad spezifiziert. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Lagerringe und der verbaute Stahlblechkäfig ihre Formstabilität. Für den praktischen Einsatz bestimmt vor allem die thermische Belastbarkeit des verwendeten Schmierstoffs die tatsächlich zulässige Dauertemperatur an der Lagerstelle.
P0 steht nach ISO-Norm für die Standard-Toleranzklasse bei Wälzlagern, die im amerikanischen System der Stufe ABEC 1 entspricht. Sie definiert die zulässigen Grenzabweichungen bezüglich Maßhaltigkeit, Rundlauf und Planlauf. Diese Genauigkeit deckt die Anforderungen der meisten Industriegetriebe und allgemeinen Maschinenanwendungen ab.
Bedingt durch den schrägen Kontaktwinkel der Rollen nimmt ein einzelnes Kegelrollenlager axiale Belastungen nur in einer Richtung auf. Um axiale Führungskräfte in beide Richtungen abzustützen oder eine definierte Lagervorspannung zu erzielen, erfolgt der Einbau üblicherweise spiegelbildlich gegenüber einem zweiten Lager in O- oder X-Anordnung.
Der Stahlblechkäfig führt die kegeligen Wälzkörper gleichmäßig auf Abstand und verhindert die gegenseitige Berührung der Rollen. Das Bauteil verbindet geringes Eigengewicht mit hoher mechanischer Festigkeit. Zudem beansprucht die Konstruktion wenig freien Bauraum im Lagerinneren, was die Verteilung von Schmieröl oder Schmierfett begünstigt.
Kegelrollenlager dieser Bauart sind zerlegbar aufgebaut. Der Außenring kann unabhängig vom Innenring samt Rollenkranz in das Maschinengehäuse eingesetzt werden. Diese getrennte Montierbarkeit erleichtert Werkstattabläufe beim Einpressen und ermöglicht eine genaue Kontrolle der Lagersitze vor dem finalen Fügen der Welle.
NKE AUSTRIA GmbH
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