NKE
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Der Innenring IR85X100X63 von NKE Steyr bietet mit 85x100x63 mm eine feinbearbeitete Wälzkörperlaufbahn für Nadelkränze und Nadellager auf ungehärteten Wellen.
Der Innenring IR85X100X63 fungiert als feinbearbeitete Gegenlauffläche für Nadelkränze, Nadelhülsen oder Nadellager. Bei Wellen, die sich konstruktionsbedingt nicht als gehärtete Laufbahn ausführen lassen, stellt dieser separate Ring die erforderliche Lauffläche bereit. Das Bauteil von NKE Steyr verfügt über eine metrische Bohrung von 85 mm, einen Außendurchmesser von 100 mm sowie eine Breite von 63 mm. Die abgeflachten Stirnseiten erleichtern die axiale Montage auf der Welle.
Dieser Innenring kommt zum Einsatz, wenn eine Welle nicht direkt als Wälzlagerlaufbahn dienen kann. Das Bauteil nimmt die radialen Kräfte des Wälzkörpersatzes auf und schützt den eigentlichen Wellenkörper vor direktem Rollkontakt. Mit seiner Breite von 63 mm erlaubt er zudem axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Lagergehäuse. Dadurch eignet sich die Komponente für Loslageranordnungen im allgemeinen Maschinenbau.
Dieser Innenring besitzt keine Schmierbohrung im Ringkörper. Daher erfolgt die Zufuhr von Schmierstoff von außen über das Nadellager oder die Gehäusekonstruktion. Die Laufbahn ist feinbearbeitet, jedoch nicht drallfrei geschliffen. Bei Verwendung von Dichtelementen an den Stirnseiten sollte die Dichtlippe bevorzugt auf einer eigens dafür ausgelegten Lauffläche geführt werden. Die abgeflachten Stirnkanten erleichtern das Aufschieben des Nadelkranzes beim Zusammenbau.
Die Abmessungen betragen 85 mm Innendurchmesser (Bohrung), 100 mm Außendurchmesser sowie 63 mm Baubreite. Diese Maße definieren den Sitz auf der Welle und die zylindrische Mantelfläche, auf der die Wälzkörper abwälzen.
Ein separater Innenring kommt zum Einsatz, wenn der Wellenwerkstoff nicht gehärtet oder feinstbearbeitet werden kann. Der Ring schützt den Wellenkörper vor mechanischem Verschleiß durch die Wälzkörper und stellt eine geeignete Gegenlaufbahn für Nadellager bereit.
Da dieser Ring keine integrierte Schmierbohrung aufweist, gelangt das Schmiermittel nicht von innen durch die Welle zum Wälzkörpersatz. Das Schmierfett oder Schmieröl wird folglich über eine Gehäusebohrung, ein Schmierloch im Außenring oder bei der Erstmontage eingebracht.
Die Wälzkörperlaufbahn ist feinbearbeitet, weist verfahrensbedingt jedoch einen feinen Drall auf. Für Wälzkörper ist dies gängig. Dichtlippen radialer Wellendichtringe sollten jedoch nicht unmittelbar auf Drallflächen laufen, um eine unerwünschte Förderwirkung von Schmierstoff oder Schmutzpartikeln zu vermeiden.
Die Abflachungen an den Stirnseiten dienen der Montageerleichterung. Sie verringern die Gefahr des Verkantens beim Fügen des Rings auf die Welle und schonen Nadelrollen sowie angrenzende Komponenten während des Zusammenbaus.
Eine breite Ausführung von 63 mm schafft zusätzlichen Spielraum für axiale Wellenbewegungen. Bei Temperaturdehnungen oder gezielten Loslagerfunktionen können die Nadelrollen auf der zylindrischen Bahn axial wandern, ohne den Kontakt zur Lauffläche zu verlieren.
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