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Der Innenring IR80X90X54 von NKE Steyr dient mit den Maßen 80x90x54 mm als gehärtete Wälzkörperlaufbahn für Nadelkränze und Nadellager.
Der Innenring IR80X90X54 von NKE Steyr stellt eine gehärtete Gegenlauffläche für Nadelkränze, Nadelhülsen oder Nadellager bereit. Bei Wellen, die fertigungsbedingt nicht als direkte Laufbahn gehärtet oder geschliffen werden können, übernimmt diese Komponente die Funktion des inneren Lagerrings. Mit einem Innendurchmesser von 80 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm sowie einer Breite von 54 mm deckt das metrische Bauteil Anwendungen im Maschinenbau ab. Es schützt die Welle vor direktem Abrieb durch Wälzkörper.
Dieser Innenring kommt zum Einsatz, wenn die Welle eines Aggregats weich bleibt oder sich geometrisch nicht für das direkte Abrollen von Nadelrollen eignet. Der Ring schafft eine verschleißfeste Kontaktfläche mit 90 mm Laufbahndurchmesser. Durch die Baubreite von 54 mm ermöglicht die Komponente axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse, was Loslagerungen unterstützt. Zudem lässt sich die zylindrische Mantelfläche bei entsprechender Konstruktion als Anlage für berührende Wellendichtringe nutzen.
Die Ausführung des IR80X90X54 besitzt eine geschlossene Mantelfläche ohne Schmierbohrung. Dadurch fließt Schmierstoff nicht unkontrolliert über den Ring ab, sondern verbleibt im vorgesehenen Arbeitsbereich der Wälzkörper. Die Laufbahn ist feinbearbeitet, während abgeflachte Stirnseiten das axiale Einführen der Welle erleichtern. Beachten Sie bei der Auslegung, dass die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist. Für Wellendichtringe mit starker Förderwirkung in eine Vorzugsrichtung ist dieser Aspekt bei der Gestaltung der Dichtstelle relevant.
Dieser Innenring besitzt eine Bohrung von 80 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm und eine Baubreite von 54 mm. Das metrische Bauteil dient als gehärtete Gegenlauffläche für passende Nadellager oder Nadelkränze, wenn die Maschinenwelle nicht gehärtet ist. Die Maße bestimmen den benötigten Bauraum auf der Welle exakt.
Ein separater Innenring kommt zum Einsatz, wenn die Welle aus konstruktiven oder wirtschaftlichen Gründen nicht gehärtet und geschliffen werden kann. Die Nadelrollen laufen dann direkt auf dem feinbearbeiteten Außenring des Innenrings ab, wodurch die Welle vor mechanischem Verschleiß geschützt bleibt.
Die Ausführung ohne Schmierbohrung sorgt für eine durchgehende, ununterbrochene Laufbahnfläche. Das Schmiermittel wird bei solchen Konstruktionen entweder über das Gehäuse, den Außenring oder direkt von der Stirnseite an die Wälzkörper herangeführt. Zudem mindert die geschlossene Kontur Schmierstoffverluste entlang des Wellensitzes.
Eine breite Ausführung von 54 mm erlaubt es, axiale Relativbewegungen zwischen Welle und Gehäuse aufzufangen, wie sie bei thermischer Ausdehnung in Loslagerungen auftreten. Darüber hinaus bietet die breite Zylinderfläche ausreichend Platz, um neben dem Nadelkranz zusätzlich berührende Dichtelemente auf derselben Lauffläche abzustützen.
Bei einem nicht drallfreien Schliff können herstellungsbedingte Spuren auf der Oberfläche verbleiben, die bei Wellendrehung eine axiale Förderwirkung auf Schmierstoffe ausüben können. Soll die Mantelfläche als Gegenlauffläche für Dichtlippen dienen, muss die Drehrichtung berücksichtigt werden, um ungewollte Leckagen an der Dichtstelle zu vermeiden.
Der Innenring wird üblicherweise mit einer festen Passung auf den 80-mm-Wellensitz gefügt. Vor dem Einbau erleichtert ein gleichmäßiges Anwärmen des Rings das axiale Fügen, um Beschädigungen der Laufflächen zu vermeiden. Die abgeflachten Stirnseiten unterstützen dabei das zentrierte Ansetzen an der Welle.
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