NKE
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Der Innenring IR35X40X30 von NKE Steyr dient mit seinen Maßen 35x40x30 mm als gehärtete Laufbahn für Nadellagerungen auf ungehärteten Wellen.
Der Innenring IR35X40X30 von NKE Steyr stellt eine gehärtete Wälzkörperlaufbahn für Nadellager bereit. Dieser metrische Ring kommt zum Einsatz, wenn die Welle selbst nicht gehärtet oder geschliffen werden kann. Mit einem Innendurchmesser von 35 mm, einem Außendurchmesser von 40 mm und einer Breite von 30 mm bildet dieses Bauteil die Gegenlauffläche für Nadelkränze, Nadelhülsen oder Nadelbüchsen. So wird ein reibungsarmer Lauf ermöglicht und der Wellenwerkstoff vor direktem Verschleiß durch die Wälzkörper geschützt.
In vielen Konstruktionen ist das Härten oder Schleifen der Welle technisch unmöglich oder wirtschaftlich unrentabel. Der Innenring IR35X40X30 schafft hier eine belastbare, feinbearbeitete Lauffläche für radiale Nadelrollen. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben oder an Umlenkstellen. Zudem fungiert die 30 mm breite Mantelfläche bei Axialverschiebungen der Welle als Führungsbahn. Auch berührende Radial-Wellendichtringe finden auf der feinbearbeiteten Oberfläche eine geeignete Gegenlauffläche für den Dichtkontakt.
Dieses Modell ist ohne Schmierbohrung gefertigt und weist eine durchgehende, geschlossene Mantelfläche auf. Für die Lagerstelle bedeutet das: Die Zuführung von Schmierstoff erfolgt von außen über das Lagergehäuse oder seitlich. Stirnseitig abgeflachte Kanten erleichtern das Aufschieben auf die Welle und schützen anliegende Dichtlippen vor Beschädigungen bei der Montage. Da die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist, empfiehlt sich bei dynamischen Dichtsystemen die Abstimmung der Dichtlippenorientierung auf die Einbaubedingungen.
Der Innenring weist einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 40 mm sowie eine Breite von 30 mm auf. Diese metrischen Maße definieren den Sitz auf der Welle sowie die zylindrische Laufbahn für passende Nadelkränze oder Nadellager. Die breite Ausführung gleicht zudem axiale Längenänderungen im Betrieb aus.
Ein Innenring kommt zum Einsatz, wenn die vorhandene Welle nicht gehärtet und geschliffen werden kann. Nadelrollen benötigen eine harte, feinbearbeitete Oberfläche als Laufbahn. Der Innenring ersetzt diese Funktion, schützt die Welle vor mechanischem Abrieb und ermöglicht den flexiblen Aufbau von Nadellagerungen ohne aufwendige Wellenbehandlung.
Da diese Ausführung keine Schmierbohrung besitzt, erfolgt die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl extern über das Gehäuse oder von der Stirnseite her. Schmierstoffkanäle innerhalb der Welle lassen sich mit diesem Ring nicht direkt zur Laufbahn durchführen, wodurch keine Verunreinigungen über Bohrungsöffnungen eintreten.
Beim Schleifvorgang der Lauffläche verbleibt ein feiner Bearbeitungsdrall auf der Oberfläche. Für die Wälzkörper eines Nadellagers ist dies funktional einwandfrei. Laufen jedoch berührende Dichtringe direkt auf dem Ring, kann der Drall je nach Drehrichtung einen minimalen Fördereffekt auf Medien ausüben, was bei Dichtungsanwendungen beachtet werden sollte.
Abgeflachte Stirnseiten und definierte Übergangsfasen erleichtern das Fügen des Rings auf die Welle und das axiale Einführen in den Nadelrollensatz. Gleichzeitig mindern die entgrateten Kanten das Risiko, dass berührende Dichtlippen beim Aufschieben beschädigt oder umgeklappt werden, was die Betriebssicherheit der gesamten Lagerstelle unterstützt.
Die feinbearbeitete Mantelfläche kann als Anlauffläche für Radialwellendichtringe dienen, sofern die Umfangsgeschwindigkeit und das Dichtungsmedium zur Oberfläche passen. Bei stark abrasiven Umgebungsbedingungen oder hoher Dichtungsbeanspruchung lässt sich der Innenring bei Wartungsarbeiten separat austauschen, ohne dass die tragende Maschinenwelle nachgearbeitet werden muss.
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