INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,35 € | 6,67 € |
| 50 | 0,70 € | 6,32 € |
| 100 | 1,05 € | 5,97 € |
Der metrische Innenring IR20-24-20 von INA bietet mit 20x24x20 mm eine feinbearbeitete Laufbahn für Nadellager auf ungehärteten Wellen.
Mit dem Innenring IR20-24-20 von INA schaffen Sie eine gehärtete und tragfähige Lauffläche für Nadelkränze, Nadelhülsen oder Nadellager. Die Komponente kommt zum Einsatz, wenn die Welle selbst nicht als Wälzkörperlaufbahn gehärtet und geschliffen werden kann. Dank der präzisen Fertigung nach metrischen Maßen ermöglicht der Ring einen ruhigen Lauf der Nadelrollen und schützt die Wellenoberfläche vor direktem Verschleiß.
Dieses Bauteil dient vor allem als Gegenlaufbahn für Nadellagerungen, bei denen die Welle ungehärtet bleibt. Konstrukteure nutzen den Innenring IR20-24-20, um weichere Wellenwerkstoffe mit kompakten Wälzlagern zu kombinieren. Durch die Breite von 20 mm eignet sich der Ring auch für Lagerstellen, bei denen axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Lagergehäuse im Betrieb auftreten und ausgeglichen werden müssen.
Die Variante ohne Schmierbohrung wählen Sie, wenn das Schmiermittel von außen, über das Gehäuse oder über benachbarte Bauteile zugeführt wird. Eine geschlossene Mantelfläche erhöht die Tragfähigkeit im Rollkontakt, da keine Unterbrechung in der Laufbahn vorliegt. Die feinbearbeitete Oberfläche sorgt für geringe Reibung, während die abgeflachten Stirnseiten den bündigen Einbau an Wellenschultern oder Sicherungselementen erleichtern.
Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 20 mm, einen Außendurchmesser von 24 mm sowie eine Breite von 20 mm. Diese standardisierten metrischen Abmessungen passen exakt zu entsprechenden Nadelkränzen oder Nadelbüchsen mit 24 mm Laufbahndurchmesser.
Nadellager benötigen für einen reibungsarmen Betrieb eine gehärtete und feingeschliffene Gegenfläche. Lässt sich die Welle aus fertigungstechnischen Gründen nicht härten, übernimmt dieser Ring die Funktion der inneren Laufbahn und verhindert Beschädigungen an der Welle.
Da dieses Modell keine integrierte Schmierbohrung besitzt, erfolgt die Schmierung über die Stirnseiten oder direkt über das umgebende Lagergehäuse. Je nach Betriebsbedingungen eignen sich Wälzlagerfette oder Schmieröle, die vor der Inbetriebnahme eingebracht werden.
Die feinbearbeitete Oberfläche weist eine sehr geringe Rauheit auf, was für eine gleichmäßige Lastverteilung der Wälzkörper sorgt. Dies vermindert die Reibung während der Drehbewegung, reduziert die Erwärmung und verlängert die Gebrauchsdauer der gesamten Lageranordnung.
Weil die Mantelfläche nicht drallfrei geschliffen ist, eignet sie sich nur bedingt als unmittelbare Dichtungsgegenfläche für Radial-Wellendichtringe. Bei Dichtlippenkontakt empfiehlt sich die Prüfung, ob der Fertigungsschliff zu einem Fördereffekt des Schmierstoffs führen könnte.
Abgeflachte Stirnseiten ermöglichen eine saubere axiale Anlage an Wellenabsätzen, Distanzringen oder Gehäuseteilen. Sie verhindern Verkantungen beim axialen Verspannen auf der Welle und unterstützen eine präzise Ausrichtung des gesamten Wälzlagers.
Schaeffler Technologies AG & Co. KG
Industriestraße 1-3, 91074 Herzogenaurach, Germany
info.de@schaeffler.com, https://www.schaeffler.de/de/meta/impressum/