ZEN
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Der Innenring IR45X50X40 von ZEN dient mit den Maßen 45x50x40 mm als feinbearbeitete Wälzkörperlaufbahn für Nadellager ohne gehärtete Welle.
Der Innenring IR45X50X40 kommt zum Einsatz, wenn Wellen nicht als gehärtete Lauffläche dienen können. In Kombination mit Nadelkränzen oder Nadelhülsen stellt diese Komponente eine Laufbahn bereit. Das metrische Bauteil weist eine Bohrung von 45 mm, einen Außendurchmesser von 50 mm und eine Breite von 40 mm auf. Dadurch lassen sich Wellen vor direktem Verschleiß durch Wälzkörper schützen und definierte Laufeigenschaften erzielen.
In Nadellagerungen übernimmt der Innenring die Funktion der inneren Gegenlauffläche, falls die Welle ungehärtet bleibt. Die Breite von 40 mm ermöglicht axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Lagergehäuse, wie sie bei Loslageranordnungen auftreten.
Der Ring eignet sich für Wälzlageranordnungen mit axialem Spielausgleich. Durch die abgeflachten Stirnseiten lässt sich das Bauteil an Wellenschultern oder Distanzringen anlegen, während die feinbearbeitete Lauffläche einen gleichmäßigen Wälzkörperlauf unterstützt.
Dieses Modell ist als Ausführung ohne Schmierbohrung gefertigt. Die Schmiermittelzufuhr muss daher über das Gehäuse oder das Nadellager selbst erfolgen. Fehlt eine radiale Zuführung im Ring, lässt sich keine Schmierbohrung in der Welle als Versorgungsweg nutzen. Zudem ist die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen. Falls berührende Radial-Wellendichtringe direkt auf dem Ring laufen, sollte dieser Aspekt bei der Dichtungsauswahl und Schmierstoffrückhaltung berücksichtigt werden.
Mit einer Bohrung von 45 mm, einem Außendurchmesser von 50 mm sowie einer Breite von 40 mm entspricht das metrische Bauteil definierten Standardmaßen. Dies ermöglicht die Kombination mit passenden Nadellagern und Nadelhülsen gleichen Laufbahndurchmessers, um eine Radiallagerung auf der Welle aufzubauen.
Ein separater Laufring wird erforderlich, wenn der Wellenwerkstoff nicht gehärtet und geschliffen ausgeführt ist. Nadelrollen benötigen eine geeignete Gegenfläche mit feiner Oberflächengüte. Durch die Montage des Innenrings erhält die Lagerstelle die erforderliche Lauffläche, ohne dass eine thermische Vorbehandlung der Welle nötig ist.
Ohne Schmierbohrung weist das Bauteil keinen radialen Schmierkanal im Ringkörper auf. Schmierstoff gelangt von außen über die Stirnseiten oder direkt über den Nadelkranz an die Wälzkörper. Eine Schmierstoffversorgung aus einer hohlen Welle durch den Innenring hindurch ist bei dieser geschlossenen Ausführung nicht vorgesehen.
Feinbearbeitete Laufbahnen begünstigen einen gleichmäßigen Kontakt zwischen den Wälzkörpern und dem Innenring. Dadurch verteilen sich radiale Belastungen gleichmäßig über die Nadelrollen, was Verschleißerscheinungen an der Kontaktzone mindert. Zudem unterstützt die glatte Oberfläche den Aufbau eines tragfähigen Schmierfilms im Betrieb.
Bei Nutzung der Ringoberfläche als Gegenlauffläche für berührende Wellendichtringe kann ein fertigungsbedingter Schleifdrall Schmierstoff axial fördern. Beim Einsatz als reine Wälzkörperlaufbahn für Nadelkränze hat dieses Merkmal keine Auswirkung. Für Dichtlippen empfiehlt sich vorab zu prüfen, ob die Drehrichtung der Welle zu ungewollter Förderwirkung führt.
Mit einer Breite von 40 mm stellt der Ring einen breiten axialen Führungsbereich bereit. Dadurch gleicht die Lagerung Längenänderungen der Welle aus, die beispielsweise durch thermische Einflüsse im Betrieb entstehen. Der Nadelkranz kann sich innerhalb der bordlosen Ringbreite axial bewegen, ohne die radiale Abstützung zu verlieren.
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