NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,81 € | 15,44 € |
| 25 | 1,62 € | 14,63 € |
| 50 | 2,44 € | 13,81 € |
Der Innenring 1R50X58X40 von NTN bietet mit den Maßen 50x58x40 mm eine gehärtete Laufbahn für Nadellagerungen auf ungehärteten Wellen.
Der Innenring 1R50X58X40 dient als gehärtete Gegenlauffläche für Nadelkränze oder Nadellager, wenn die Welle fertigungsbedingt nicht geschliffen oder gehärtet werden kann. NTN fertigt dieses metrische Bauteil mit einer Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 58 mm sowie einer Breite von 40 mm. Dank der feinbearbeiteten zylindrischen Mantelfläche laufen die Wälzkörper vibrationsarm ab. Dadurch schützen Sie die Maschinenwelle vor direktem Verschleiß und vereinfachen spätere Wartungsarbeiten.
Sie nutzen diesen Innenring vor allem bei Lagerungen, deren Wellenoberfläche nicht als Wälzkörperlaufbahn nutzbar ist. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei kompakten Konstruktionen, bei denen Nadelkränze zum Einsatz kommen. Die Baubreite von 40 mm bietet zudem Raum für axiale Wellenverschiebungen, wie sie bei thermischer Ausdehnung im Loslagerbetrieb auftreten. Durch den Ring entfällt das aufwendige Härten der Welle, was Herstellungszeiten verkürzt.
Dieses Modell kommt in einer geschlossenen Bauform ohne Schmierbohrung. Schmierstoff führen Sie primär über das umgebende Gehäuse oder den Außenring zu. Die Mantelfläche besitzt feinbearbeitete Laufbahnen für einen gleichmäßigen Kontakt der Nadelrollen. Abgeflachte Stirnseiten erleichtern das Anlegen an Wellenschultern oder Sicherungsringe. Da die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist, eignet sich die Mantelfläche nicht als unmittelbare Lauffläche für dynamisch beanspruchte Wellendichtringe.
Dieses Maschinenelement stellt eine gehärtete und maßgenaue Laufbahn für Nadelrollen bereit, falls die Welle ungehärtet bleibt. Nadellager benötigen eine verschleißfeste Kontaktfläche mit hoher Oberflächengüte. Durch das Aufziehen des Rings schonen Sie das Grundmaterial der Welle und ermöglichen einen reibungsarmen Lauf des Wälzkörpersatzes bei hohen Belastungen.
Die Bohrung beträgt exakt 50 mm und nimmt entsprechende Wellenzapfen auf. Der Außendurchmesser misst 58 mm und bildet die eigentliche Laufbahn für den Nadelrollensatz. Mit einer Breite von 40 mm bietet der Ring zudem eine breite Auflagefläche, die axiale Verschiebungen der Welle im Betrieb ausgleicht.
Bei Ringen ohne Schmierbohrung erfolgt die Schmierstoffversorgung von außen über das Lagergehäuse oder eine Nut im Außenring. Alternativ bringen Sie Schmierfett direkt bei der Montage in den Nadelkranz ein. Diese geschlossene Bauweise erhöht die statische Stabilität des Rings, da keine Öffnungen den Querschnitt schwächen.
Die feinbearbeitete Lauffläche reduziert Reibung sowie Betriebsgeräusche der abrollenden Nadeln und mindert den Anfangsverschleiß. Abgeflachte Stirnseiten bieten eine saubere Anlagefläche an Gehäuse- oder Wellenschultern. Dadurch sitzt der Ring axial plan und leitet Axialkräfte gleichmäßig auf benachbarte Bauteile wie Sicherungsringe oder Distanzhülsen weiter.
Da die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist, sollten Sie Radial-Wellendichtringe nicht direkt auf diesem Ring laufen lassen. Ein Schleifdrall kann Schmiermittel aktiv unter der Dichtlippe nach außen fördern oder Schmutz einziehen. Für berührende Dichtungen empfiehlt sich stattdessen eine separate, drallfrei geschliffene Hülse auf der Welle.
Achten Sie auf eine gereinigte, gratfreie Welle mit passendem Sitzmaß. Der Innenring wird üblicherweise im Presssitz montiert, wofür sich das gleichmäßige, materialschonende Anwärmen des Rings anbietet. Schläge mit harten Werkzeugen sind zu vermeiden, um Beschädigungen der gehärteten Laufbahn und der Stirnkanten abzuwenden.