INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 20 | 0,44 € | 8,26 € |
| 50 | 0,87 € | 7,83 € |
| 100 | 1,31 € | 7,39 € |
Der Innenring IR20-25-17 von INA bietet mit 20x25x17 mm eine feinbearbeitete Wälzkörperlaufbahn für Nadellager ohne gehärtete Welle.
Der Innenring IR20-25-17 dient als gehärtete Gegenlaufbahn für Nadelkränze, Nadelhülsen oder Nadellager auf Wellen, die sich nicht direkt als Wälzkörperlaufbahn nutzen lassen. Mit einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 25 mm und einer Breite von 17 mm entspricht diese metrische Ausführung von INA präzisen Vorgaben im Maschinenbau. Das Bauteil schafft eine definierte Lauffläche, um mechanischen Verschleiß auf der Welle zu vermeiden.
Der Innenring IR20-25-17 kommt in Lagerungsanordnungen zum Einsatz, bei denen Wellen aus fertigungstechnischen Gründen ungehärtet bleiben. Die Komponente wird auf den Lagersitz gefügt, um eine gehärtete Basis für Nadelkränze bereitzustellen. Die feinbearbeitete Mantelfläche dient dabei den Wälzkörpern als präzise Laufbahn. Abgeflachte Stirnseiten erleichtern das axiale Fügen und vermindern das Risiko von Beschädigungen an angrenzenden Lagerteilen.
Diese Variante wird gezielt ohne Schmierbohrung ausgeführt, wodurch die geschlossene Lauffläche eine ununterbrochene Kontaktzone für die Nadelrollen bietet. Bei der Konstruktion ist zu berücksichtigen, dass die Schmierstoffzufuhr extern über das Lagergehäuse oder seitlich über die Anschlusskonstruktion erfolgt. Da die Oberfläche nicht drallfrei geschliffen ist, eignet sich die Mantelfläche primär als Rollbahn für Wälzkörper und weniger als Dichtlippen-Lauffläche bei dynamischen Dichtringen.
Mit einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 25 mm sowie einer Gesamtbreite von 17 mm entspricht dieser Innenring genormten metrischen Maßen. Diese Abmessungen passen exakt zu entsprechenden Nadelkränzen oder Nadellagerbaugruppen mit passendem Hüllkreisdurchmesser.
Ein separater Innenring kommt zum Einsatz, wenn die vorhandene Welle nicht gehärtet oder geschliffen werden kann. Statt einer thermischen Behandlung der gesamten Welle presst man den Innenring auf den Lagersitz, um dem Nadellager eine belastbare Lauffläche bereitzustellen.
Da dieser Innenring ohne Schmierbohrung gefertigt ist, erfolgt die Schmierstoffzufuhr nicht von innen durch die Welle. Das Schmiermittel, Fett oder Öl, wird stattdessen über das umgebende Lagergehäuse, benachbarte Schmierbohrungen oder stirnseitig direkt in das Nadellager eingebracht.
Der Schleifprozess der Lauffläche hinterlässt feine Bearbeitungsstrukturen mit Orientierung. Als reine Wälzkörperlaufbahn für Nadeln ist dies funktional vorteilhaft. Wenn jedoch Radial-Wellendichtringe direkt auf dem Ring laufen sollen, könnte die Struktur Schmiermittel fördern, weshalb Dichtlippen vorzugsweise auf drallfrei geschliffenen Flächen platziert werden.
Die Stirnseiten des Innenrings sind abgeflacht und weisen angefaste Übergänge auf. Diese Formgebung erleichtert das axiale Aufschieben auf die Welle und vereinfacht das Zusammenfügen mit Nadelrollen oder Gehäuseteilen, ohne dass scharfe Kanten die Bauteile oder Führungselemente beschädigen.
Auf einer entsprechend tolerierten Welle lässt sich der Innenring fixieren oder als Loslagerfläche nutzen. Die bordlose, zylindrische Mantelfläche erlaubt es dem Nadelrollensatz, bei thermischer Längenausdehnung der Welle innerhalb der 17 mm Baubreite axial zu gleiten.
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