NTN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,76 € | 14,58 € |
| 25 | 1,52 € | 13,82 € |
| 50 | 2,30 € | 13,04 € |
Der Innenring 1R50X55X40 von NTN dient als Wälzkörperlaufbahn mit 50 mm Bohrung, 55 mm Außendurchmesser und 40 mm Breite.
Der Innenring 1R50X55X40 von NTN kommt in Wälzlagerungen zum Einsatz, bei denen die Welle selbst nicht als Wälzkörperlaufbahn für Nadelkränze oder Nadellager dienen kann. Mit einem Innendurchmesser von 50 mm, einem Außendurchmesser von 55 mm sowie einer Breite von 40 mm stellt das metrische Bauteil eine definierte Kontaktfläche für Wälzkörper bereit. So schützt der Ring die Welle vor direktem Verschleiß und erleichtert spätere Instandsetzungen.
Konstruktionen greifen auf diesen Innenring zurück, wenn eine Welle aus Fertigungsgründen keine geschliffene Oberfläche aufweist. Die Kombination aus Nadelkranz und separatem Laufring ermöglicht den Lauf der Nadelrollen auf einer feinbearbeiteten Fläche. Dank der Breite von 40 mm eignet sich die Komponente auch für Baugruppen mit axialen Verschiebewegen zwischen Welle und Gehäuse. Instandhalter tauschen bei Verschleißerscheinungen lediglich den Ring aus, statt die Welle nachzubearbeiten oder zu ersetzen.
Bei diesem Modell führt NTN die Mantelfläche als feinbearbeitete Laufbahn aus, während die Stirnseiten plan abgeflacht sind. Die Oberfläche ist nicht drallfrei geschliffen, was bei der Zuordnung passender Dichtungssysteme zu berücksichtigen ist. Da der Ring ohne Schmierbohrung gefertigt wird, erfolgt die Schmiermittelzufuhr konstruktionsbedingt über das Gehäuse oder von den Stirnseiten her. Vor dem Einbau empfiehlt sich die maßliche Abstimmung mit dem Wellensitz und den verwendeten Nadelhülsen oder Nadelkränzen.
Das metrische Bauteil besitzt eine Bohrung von 50 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 55 mm als Laufbahn für die Wälzkörper sowie eine axiale Breite von 40 mm. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen die Abstimmung mit passenden Nadellagern oder Nadelkränzen gleicher Baugröße.
Ein Innenring bildet eine feinbearbeitete Lauffläche für die Nadelrollen, wenn die Welle selbst nicht geschliffen werden kann. Dadurch nimmt der Ring die mechanische Beanspruchung auf und schützt die Wellenoberfläche. Bei Wartungsarbeiten lässt sich das Bauteil austauschen, ohne direkte Nacharbeiten an der Maschinenwelle durchzuführen.
Diese Ausführung besitzt keine integrierte Schmierbohrung im Ringkörper. Schmierstoffe wie Fett oder Öl müssen daher von außen über das Lagergehäuse, benachbarte Schmierkanäle oder axial über die Stirnflächen an die Wälzkörper herangeführt werden. Berücksichtigen Sie diese Schmierstoffführung bereits bei der konstruktiven Auslegung Ihrer Lagerstelle.
Ein Schleifprozess, der nicht drallfrei ausgeführt ist, hinterlässt feine Schleifspuren mit Förderwirkung entlang der Oberfläche. Dient die Außenfläche des Rings gleichzeitig als Gegenlaufstelle für eine berührende Wellendichtlippe, kann dieser Drall Schmierstoff transportieren. In solchen Fällen ist auf eine separate Lauffläche für Radial-Wellendichtringe zu achten.
Vor dem Aufpressen müssen Welle und Ringbohrung sauber und frei von Beschädigungen sein. Die abgeflachten Stirnseiten erleichtern das axiale Anlegen an Wellenschultern oder Sicherungsringen. Zur Schonung der Passflächen empfiehlt sich ein gleichmäßiges Aufschieben mit passenden Einbauwerkzeugen, um Verkantungen der feinbearbeiteten Lauffläche zu vermeiden.